In der Kärntner Liga meldete sich ASCO ATSV Wolfsberg mit einem überzeugenden 4:2 gegen FC-WR Nußdorf/Debant eindrucksvoll zurück. Der Favorit legte einen Blitzstart hin, führte früh komfortabel und brachte den Vorsprung trotz zweier Treffer der Gäste sicher über die Zeit. Obmann Otto Wegscheider sprach von einer verdienten Sache, weil Wolfsberg viele gute Möglichkeiten liegen ließ, während Nußdorf aus wenig viel machte. Zugleich hob er die Reaktion seiner Mannschaft nach dem durchwachsenen Auftritt in Bleiburg hervor – mit klarer spielerischer Linie und Torgefahr.

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Wolfsberg setzte gleich zu Beginn ein Zeichen und hatte vom Anpfiff weg mehr vom Spiel. Schon in Minute 2 war Marcel Maximilian Stoni zur Stelle und stellte auf 1:0, nur fünf Minuten später traf derselbe Mann erneut – das 2:0 in der 7. Minute unterstrich die frühe Dominanz. „Wir sind in das Spiel gegangen und haben in den ersten Minuten zwei Tore geschossen. Wir haben das Spiel diktiert und waren die überlegene Mannschaft“, beschrieb Obmann Otto Wegscheider den Start. Der ATSV blieb am Drücker und legte in der 38. Minute nach: Fabian Hafner erhöhte auf 3:0. Kurz vor der Pause meldete sich Nußdorf mit einem Nadelstich zurück, Julian Graf verkürzte in Minute 40 auf 3:1. Zur Halbzeit stand es 3:1 – ein Zwischenstand, der die Kräfteverhältnisse aber nur bedingt abbildete.
Direkt nach Wiederbeginn machten die Wolfsberger den Sack fast schon zu. In der 48. Minute traf Patrick Pfennich zum 4:1 – ein Tor, das dem Obmann besonders in Erinnerung blieb. „Eine Flanke, und Patrick Pfennich hat mit einem wuchtigen Kopfball dieses Tor erzielt. Das war ein sehr schönes Tor“, so Wegscheider. Auch der Auftakt habe Klasse gehabt: „Das 1:0 war eine wunderbar herausgespielte Chance mit einem Querpass, den Stoni verwandelte.“ Nußdorf gab sich dennoch nicht auf und kam in der 52. Minute durch Mark Ceh zum 4:2. „Was mich beeindruckt hat, war, dass Nußdorf das Spiel nie aufgegeben hat und bis zur letzten Sekunde gekämpft hat“, zollte Wegscheider dem Gegner Respekt.
In der Analyse ordnete der Obmann den Abend deutlich ein. „Wir haben hochverdient mit 4:2 gewonnen, das Resultat gibt den Spielverlauf nicht ganz wieder, weil wir noch sehr viele Torchancen hatten“, betonte er. Nach dem schwachen Auftritt in Bleiburg habe die Mannschaft die richtige Antwort geliefert: „Es ist uns gelungen, wieder eine spielerische Linie zu finden, und unsere Torgefährlichkeit war da. Wir haben dem Gegner eigentlich keine Chance gelassen.“ Auch abseits der Tore blieb es ruhig: „Das Schiedsrichterteam war absolut in Ordnung.“ Mit dem Dreier festigt Wolfsberg Rang zwei (47 Punkte) hinter Völkermarkt und richtet den Fokus sofort auf die Schlüsselwoche. „Wir bereiten uns jetzt auf Mittwoch gegen Grafenstein vor, das wird richtungsweisend für den Aufstieg. Am Samstag haben wir dann noch den SC St. Veit – danach wird man eher wissen, wohin der Zug führt“, blickt Wegscheider voraus.