In der Kärntner Liga trennten sich der KAC 1909 und der SC St. Veit mit 1:1. Das Heimteam ging früh durch Noah Pogatetz in Führung (14.), Moritz Leitner stellte noch vor der Pause auf 1:1 (44.). Danach machte der Regen das Spiel schwierig. St.-Veit-Trainer Arno Paul Kozelsky bilanzierte: "Beide Mannschaften haben viel versucht, am Ende passt das X." Ein Zähler, der zu einem ausgeglichenen Spiel und schwierigen Bedingungen passt.

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Der Auftakt gehörte den Hausherren. Aus Sicht der Gäste startete der KAC einen Tick besser in die Partie. Kozelsky schilderte es so: "Von Beginn an war es ein Spiel, in dem beide mit dem Ball etwas machen wollten. Der KAC ist wahrscheinlich ein bisschen besser gestartet und hat verdient das 1:0 gemacht.Das Tor entstand aus einem Corner, das haben wir schlecht verteidigt." St. Veit fing sich aber noch vor der Pause. In Minute 44 traf Armin Hude zum Ausgleich – der Trainer sprach gar von einem "Traumtor vom Hude". Mit dem 1:1 ging es in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel wurde es zäher: "Durch den Regen ist das Spiel immer schwieriger geworden." Chancen gab es zwar auf beiden Seiten, aber, wie Kozelsky sagte, "die haben zu nichts geführt". Am Ende stand ein 1:1, das beide Seiten akzeptierten.
In der Analyse blieb Arno Paul Kozelsky bei klaren Worten. "Wir sind eine Mannschaft, die spielen will, das Spiel mit dem Ball steht bei uns im Vordergrund", erklärte der Trainer und verwies zugleich auf die äußeren Umstände: "Die Platz- und Wetterbedingungen waren an dem Tag nicht optimal." Auffällig aus seiner Sicht: "Wir haben die Zweikämpfe am Anfang ein bisschen zu wenig angenommen. Das wollen wir das nächste Mal besser angehen." Auch den Gegner ordnete er ein: "Der KAC 1909 ist eine sehr spielerisch gute Mannschaft mit vielen jungen Spielern, die richtig gut ausgebildet sind. Man sieht, dass sie es mit spielerischen Mitteln lösen wollen." Diskussionen blieben aus: "Nein, ich glaube, es gibt nichts zu diskutieren. Die Schiedsrichterleistung war sicher okay." Sein Resümee fasst den Nachmittag zusammen: "Das Remis ist leistungsgerecht, das X passt und ist okay."
Die Punkteteilung passt auch zur Lage nach der 26. Runde. Der SC St. Veit hält bei 39 Zählern und rangiert auf Platz sieben, der KAC 1909 steht mit 28 Punkten auf Rang 13. Ein Ergebnis also, das auch zur aktuellen Konstellation passt: St. Veit bleibt solide im oberen Mittelfeld, die Klagenfurter nehmen einen wertvollen Zähler mit. Für Kozelsky ist die Richtung dennoch klar: "Wir wollen weiter Fußball spielen, aber wir müssen die Zweikämpfe von Beginn an besser annehmen." Dass der Regen den zweiten Durchgang erschwerte, strich er mehrfach heraus: "Beide Mannschaften haben viel versucht, aber bei dem Untergrund war es schwierig." Unterm Strich bleibt ein Nachmittag, an dem sich zwei spielwillige Teams mit Toren von Noah Pogatetz und David Hude die Punkte teilten.