In der Kärntner Liga setzte sich ASCO ATSV Wolfsberg in Runde 27 mit 2:1 gegen den SC St. Veit durch. Der Tabellenführer legte früh vor, führte zur Pause 2:0 und ließ sich auch vom späten Anschlusstreffer nicht mehr aus der Spur bringen. Obmann Otto Wegscheider sprach von einer reifen Vorstellung seiner Elf: "Wir waren von Anfang an die überlegene Mannschaft." Der Dreier passt zum größeren Ziel – der Blick bleibt klar auf den Aufstieg in die Regionalliga Süd gerichtet.

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Wolfsberg erwischte den Start, den sich jede Heimmannschaft wünscht. Bereits in der 9. Minute stellte Marcel Maximilian Stoni auf 1:0. Nur elf Minuten später schlug der Angreifer erneut zu und erhöhte in der 20. Minute auf 2:0. Damit war die Richtung schnell vorgegeben, zur Halbzeit stand es 2:0. Otto Wegscheider ordnete diese Phase eindeutig ein: "Wir haben relativ schnell das 1:0 gemacht und noch die eine oder andere Chance gehabt. Nach dem 2:0 war für mich klar, dass wir dieses Spiel gewinnen können." St. Veit kam erst ganz spät aufs Tableau: In der Nachspielzeit (90.+3) traf Heiko Norbert Springer zum 2:1, mehr ließ Wolfsberg aber nicht zu.
So sehr die beiden Treffer von Marcel Maximilian Stoni das Spiel lenkten, wollte Wegscheider den Sieg nicht auf die Torschützen reduzieren. "Ich sage diesmal nicht unbedingt die Tore. Wir haben noch zwei Lattenpendler gehabt, die der Tormann sehr gut abgewehrt hat", schilderte der Obmann und lenkte den Fokus sofort auf die mannschaftliche Geschlossenheit. "Ausschlaggebend war, dass die Mannschaft ein sehr gutes Kollektiv gezeigt hat und auch spielerisch hundertprozentig überzeugen konnte." Seine Quintessenz zum Auftritt fiel entsprechend klar aus: "Im Kollektiv waren wir heute stark." Wolfsberg hatte über weite Strecken mehr vom Spiel, arbeitete sauber und ließ hinten bis auf den späten Anschluss wenig anbrennen – genau diese Balance wollte Wegscheider betonen.
Trotz des Dreiers fand Wegscheider respektvolle Worte für den Gegner: "St. Veit ist eine gute Mannschaft, spielt einen gepflegten Fußball, aber sie waren gestern gegen uns chancenlos." Auch die Unparteiischen bekamen positives Feedback: "Das Spiel war nicht so schwer zu pfeifen. Das Schiedsrichterteam war in Ordnung." In der Tabelle führt Wolfsberg die Kärntner Liga an und der Kurs ist vorgegeben. "Nach dem gestrigen Spiel bin ich sehr zuversichtlich, dass wir die Regionalliga Süd schaffen", sagte Wegscheider. "Wir haben noch drei Spiele. Wenn wir so weiterspielen, brauchen wir nicht mehr viel verbessern. Ich bin guter Hoffnung, dass wir diese Geschichte schaffen."