Spielberichte

„Von den Chancen hätte es deutlich höher aussehen können“ – Grafenstein lässt beim 4:1 noch einiges liegen

TSV Grafenstein
FC-WR Nußdorf

In der Kärntner Liga hat TSV Grafenstein das Heimspiel gegen FC-WR Nußdorf/Debant klar mit 4:1 gewonnen. Trainer Alexander Stroj sprach danach von einer von Beginn an dominanten Vorstellung seiner Mannschaft, auch wenn ihn die Chancenverwertung trotz der vier Treffer nicht ganz zufriedenstellte. Früh in Führung, kurz darauf der Ausgleich, danach aber wieder viel Ballbesitz und am Ende ein Sieg, der aus seiner Sicht sogar noch höher hätte ausfallen können.

Nahaufnahme iener weißen Markierungslinie auf Fußballrasen

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Frühe Führung, schneller Ausgleich, klares Bild

Stroj schilderte den Verlauf sehr eindeutig. „Wir waren von Anfang bis zum Ende sehr spielbestimmend und dominant“, sagte der Grafensteiner Trainer, der seine Mannschaft fast über die gesamte Spielzeit als klar tonangebend sah. Das zeigte sich auch früh auf der Anzeigetafel: Lukas Rabitsch brachte die Gastgeber bereits in Minute vier in Front. Vier Minuten später glich Din Gutic für die Gäste zum 1:1 aus. Stroj sprach dabei von einem „individuellen Fehler“, machte aber zugleich klar, dass dieses Gegentor am Gesamtbild wenig änderte: „Das änderte den grundsätzlichen Spielverlauf nicht.“

Nach dem 2:1 blieb Grafenstein am Drücker

Noch vor der Pause stellte Grafenstein die Weichen wieder auf Sieg. Lukas Rabitsch traf in der 17. Minute zum 2:1, mit diesem Spielstand ging es auch in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel blieb der TSV am Drücker und legte durch Bernhard Walzl in Minute 55 sowie durch Manuel Rabitsch zehn Minuten später nach. Für Stroj war das Ergebnis deshalb folgerichtig, aber keineswegs die ganze Geschichte dieses Abends. „Wir haben beinahe durchgehend auf das Nußdorfer Tor gespielt, hatten circa 80 Prozent Ballbesitz und haben das Spiel dominiert“, sagte er. Gerade deshalb störte ihn trotz des deutlichen Erfolgs ein Punkt: „Von den Chancen hätte es deutlich höher aussehen können.“

Vier Tore, aber noch Luft nach oben

Genau dort setzte auch die einzige größere Kritik des Trainers an. „Auch wenn das bei vier zu eins vielleicht komisch klingt, waren wir im Abschluss trotzdem wieder nicht konsequent genug und hätten wesentlich mehr Tore erzielen können beziehungsweise müssen“, meinte Stroj. Den Gegner wollte er trotz der klaren Niederlage nicht kleinreden. Überraschend sei Nußdorf für ihn nicht gewesen, „aber ich finde es sehr mutig, dass Nußdorf trotz der aktuellen Situation viele Situationen spielerisch lösen und Fußball spielen will“. Auch für den Schiedsrichter fand er klare Worte: „Aus meiner Sicht hat der Schiedsrichter eine ausgezeichnete Leistung geboten.“ Mit elf Punkten aus sechs Spielen steht Grafenstein nach sechs Runden auf Rang fünf.

Kärntner Liga: Grafenstein : Nußdorf - 4:1 (2:1)

  • 65
    Manuel Rabitsch 4:1
  • 55
    Bernhard Walzl 3:1
  • 17
    Lukas Rabitsch 2:1
  • 8
    Din Gutic 1:1
  • 4
    Lukas Rabitsch 1:0