In der Kärntner Liga hat SC St. Veit am Freitagabend gegen SGA Sirnitz einen klaren 4:0-Heimsieg eingefahren. Für Trainer Arno Paul Kozelsky war vor allem das frühe 1:0 der Türöffner, weil seine Mannschaft danach Ruhe, Ballbesitz und Kontrolle fand. St. Veit führte zur Pause 2:0, legte nach dem Seitenwechsel zwei weitere Treffer nach und ließ auch gegen den Ball nur wenig zu.

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Schon in seiner ersten Einordnung machte Kozelsky klar, wo für ihn der Schlüssel zu diesem Abend lag. "Wichtig war einfach, dass wir das 1:0 schießen", sagte der Trainer, und genau dieses Tor fiel in der 12. Minute. David Armin Hude brachte die Gastgeber in Führung, einen Treffer, den Kozelsky als "wunderschönes Tor" und als "super Freistoß über die Mauer" beschrieb. Sirnitz war nach seiner Wahrnehmung anfangs "sehr, sehr aggressiv" und ließ in der ersten Halbzeit wenig Räume zu, doch mit dem Führungstor bekam St. Veit genau den Schub, den sich der Trainer erhofft hatte. "Von dort weg haben wir die endgültige Kontrolle über das Spiel gehabt", sagte Kozelsky. Noch vor der Pause erhöhte Maximilian Gert Rupitsch in der 29. Minute auf 2:0, und damit war die Partie schon klar in Richtung der Hausherren gekippt.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spielbild wenig. St. Veit machte dort weiter, wo die Mannschaft vor dem Pausenpfiff aufgehört hatte, und legte durch Maximilian Gert Rupitsch in der 52. Minute das 3:0 nach. Der vierte Treffer durch Julian Hufnagl in der 77. Minute setzte schließlich den Schlusspunkt unter einen Abend, an dem die Gastgeber über weite Strecken das aktivere Team waren und das Spiel klar kontrollierten. Kozelsky gefiel dabei nicht nur das Ergebnis, sondern vor allem die Ruhe in den Abläufen. "Wir sind geduldig geblieben. Wir haben auf unsere Chancen gewartet. Wir waren nicht überhastet", sagte er. Genau dieser Punkt war für ihn entscheidend, weil seine Mannschaft nach der Führung nicht hektisch wurde, sondern im Rhythmus blieb und den Druck hochhielt.
Der Trainer führte den klaren Sieg vor allem auf die spielerische Qualität seiner Mannschaft zurück. "Unsere größte Stärke ist sicher der Ballbesitz", sagte Kozelsky, und genau das war über die neunzig Minuten zu sehen. Er sprach davon, dass es "richtig gut" aussehe, wie seine Mannschaft mit dem Ball auftrete, und dass St. Veit nach vorne "extrem gefährlich" sei. Gleichzeitig wollte er den 4:0-Erfolg nicht nur auf die Offensive reduzieren. In den vergangenen Wochen sei der Fokus stark darauf gelegt worden, gegen den Ball besser zu arbeiten, und genau das habe ihm diesmal ebenso gefallen. "Man sieht, wir können es", meinte er zur Defensivleistung. Dass Sirnitz nach seiner Einschätzung nicht alles schlecht gemacht habe, sondern mit viel Aggressivität und wenig Räumen dagegenhielt, machte den Auftritt der St. Veiter für ihn nur noch runder.
Ein weiterer Punkt, den Kozelsky nach dem Schlusspfiff hervorhob, betrifft die personelle Situation. Zum ersten Mal in dieser Saison standen alle Kaderspieler zur Verfügung, was er ausdrücklich als sehr positiv bezeichnete. "Dann ist unsere Mannschaft auch in der Breite sehr gut aufgestellt", sagte der St.-Veit-Coach. Das erklärt auch, warum sein Fazit nach diesem Abend so klar ausfiel und warum er den Auftritt insgesamt als "richtig gute Leistung" einordnete. Strittige Szenen wollte er keine gesehen haben, den Schiedsrichter erlebte er "sehr unauffällig", was für ihn immer ein gutes Zeichen ist. Mit dem klaren 4:0-Heimsieg schraubt St. Veit das Punktekonto in Runde sieben auf 15 Zähler und bleibt damit als Zweiter in der Kärntner Liga ganz vorne dran.