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„Nach der Pause hat man die Energie gespürt“ – Ferlach belohnt sein Pressing mit einem 3:1

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ATUS Ferlach
FC Lendorf

In der Kärntner Liga hat ATUS Ferlach am Freitagabend FC Moden Illiasch Lendorf mit 3:1 bezwungen. Zur Pause stand es nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte 1:0, nach dem Seitenwechsel zog Ferlach mit aggressivem Pressing davon. Trainer Mario Verdel sprach von einem Spiel auf hohem Niveau und sah vor allem den größeren Willen seiner Mannschaft als Grund dafür, dass die Punkte in Ferlach blieben.

Zwei Fußballspieler im Zweikampf

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Bis zur Pause war alles offen

Verdel hatte in den ersten 45 Minuten genau die Partie gesehen, die er im Vorfeld gegen einen direkten Konkurrenten erwartet hatte. „Es war in der ersten Halbzeit ein ausgeglichenes Spiel auf sehr hohem Niveau, ohne Überhang für beide Mannschaften“, sagte der Ferlach-Trainer. Lendorf bereitete seiner Mannschaft dabei immer wieder Probleme, vor allem mit langen Bällen, die Verdel ausdrücklich ansprach. Gerade deshalb maß er der Arbeit seiner Defensive großes Gewicht bei. „Unsere Verteidigung ist an diesem Tag sehr gut gestanden“, hielt er fest. Dennoch ging Ferlach noch vor der Pause in Führung. In der 35. Minute fiel das 1:0 nach einer Aktion von Florian Alfred Hackl, in den Spieldaten wird der Treffer als Eigentor von Lendorf geführt. Für Verdel war das der Ertrag einer guten Aktion über die rechte Seite in einer bis dahin offenen Begegnung.

Mit dem Pressing kam der Umschwung

Der entscheidende Abschnitt begann für Verdel unmittelbar nach dem Seitenwechsel. „Vor allem Anfang der zweiten Halbzeit haben wir sehr aggressives Offensivpressing gespielt. Da hat man die Energie gespürt, dass das Spiel heute in unsere Richtung kippen wird“, sagte er. Ferlach blieb danach am Drücker, setzte Lendorf früh unter Druck und kam laut seinem Trainer im Minutentakt zu Chancen. Diesmal bekam die Überlegenheit dann auch Zahlen. Hannes Marcel Schwarz erhöhte in der 68. Minute auf 2:0, nur drei Minuten später stellte Michael Krainer auf 3:0. Verdel gefiel dabei nicht nur der Abstand auf der Anzeigetafel, sondern auch die Art, wie die Tore zustande kamen. „Das 2:0 und das 3:0 waren sehr schöne Tore, weil wir es über die rechte Seite gut herauskombiniert und dann im Zentrum abgeschlossen haben“, sagte er. Mit dieser Phase hatte sich Ferlach die Partie aus seiner Sicht klar auf seine Seite gezogen.

Drei Tore reichen diesmal klar, Luft nach oben bleibt

Auch wenn Sandro Christoph Morgenstern in der 86. Minute noch auf 3:1 verkürzte, geriet der Heimsieg nicht mehr ernsthaft ins Wanken. Verdel sprach deshalb unterm Strich von einem verdienten Erfolg und führte das nicht nur auf die Tore nach der Pause zurück. „Heute haben zwei sehr gute, langjährige Kärntner-Liga-Mannschaften gegeneinander gespielt. Heute war einfach unser Wille größer, den Sieg einfahren zu wollen“, sagte er. Ganz zufrieden war der Trainer trotz der drei Treffer aber nicht. „Vor allem bei der Chancenauswertung müssen wir besser werden. Wir haben sehr viele Chancen gehabt und nur drei Tore erzielt“, erklärte Verdel und schob nach: „Da müssen wir definitiv daran arbeiten.“ Den Gegner wertete er trotz der Niederlage auf. Lendorf habe viel Qualität, habe Ferlach in der ersten Hälfte gefordert und sei für ihn eine Mannschaft, „die am Ende der Saison im vorderen Drittel zu finden sein wird“. Der späte Gegentreffer änderte nichts mehr an einem Abend, an dem Ferlach vor allem über Intensität, Ordnung und seine starke Phase nach der Pause zum Erfolg kam.

Kärntner Liga: Ferlach : Lendorf - 3:1 (1:0)

  • 86
    Sandro Christoph Morgenstern 3:1
  • 71
    Michael Krainer 3:0
  • 68
    Hannes Marcel Schwarz 2:0
  • 35
    Eigentor durch Florian Alfred Hackl 1:0