Spielberichte

„Wir waren 90 Minuten die bessere Mannschaft“ – St. Veit nimmt in Spittal souverän drei Punkte mit

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SV Spittal/Drau
SC St. Veit

In der Kärntner Liga hat der SV Sportastic Spittal am Freitagabend gegen den SC St. Veit mit 0:3 verloren. Aus Sicht von St. Veit-Trainer Arno Paul Kozelsky war der Auswärtssieg die logische Folge eines Auftritts, bei dem seine Mannschaft über die gesamten 90 Minuten das Spiel im Griff hatte. Vor allem im Ballbesitz sah er seine Elf „sehr dominant und souverän“ und praktisch immer einen Schritt voraus.

Bällesack

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Frühe Kontrolle, klare Tore

Schon im ersten Durchgang hatte St. Veit laut Kozelsky mehr vom Spiel und ließ daran auch im Ergebnis keinen Zweifel. Das 0:1 in der 33. Minute durch Maximilian Gert Rupitsch brachte die Gäste verdient in Führung, zur Pause stand aus St. Veit-Sicht ein knappes, aber kontrolliertes 1:0. Der Trainer ordnete den Treffer klar ein: „Das 1:0 war Standard.“ Entscheidend war für ihn aber weniger ein einzelner Moment als die Art, wie seine Mannschaft die Partie aufgezogen hat. Direkt nach dem Seitenwechsel legte St. Veit nach, als Julian Brandstätter in der 47. Minute auf 0:2 stellte. Spätestens mit dem 0:3 durch Julian Hufnagl in der 66. Minute war die Partie entschieden. Kozelsky sprach dabei von „einem super Schuss aus der Distanz“.

Ballbesitz als Schlüssel zu diesem Auftritt

Der Trainer wollte den Sieg danach vor allem über die Art des Spiels erklären. „Wir waren von der ersten Minute bis zur neunzigsten Minute die bessere Mannschaft“, sagte Kozelsky und schob gleich nach, dass seine Elf „sehr dominant und souverän“ aufgetreten sei. Besonders gefiel ihm, wie sicher seine Mannschaft mit dem Ball umging. „Wir haben fast keine Fehlpässe gemacht, den Ball extrem gut in den eigenen Reihen gehalten, sehr überlegt nach vorn gespielt und dem Gegner ganz wenig Chancen zugelassen“, erklärte er. Für ihn war genau das der Kern dieser Vorstellung: wenig Risiko, viel Kontrolle und immer wieder die richtige Anspielstation. Auch die Laufwege passten aus seiner Sicht. „Wir haben immer die richtigen Anspielstationen gefunden, gute Laufbewegungen gehabt. Das war einfach schön zum Zuschauen“, sagte Kozelsky.

Spittal engt Räume ein, St. Veit bleibt trotzdem am Drücker

Spittal versuchte es nach Einschätzung des St. Veit-Trainers durchaus mit einem klaren Plan. Die Gastgeber machten die Räume eng und wollten nach Ballgewinnen schnell umschalten. Kozelsky hatte aber den Eindruck, dass der Gegner „noch etwas ängstlich“ war und seine eigene Mannschaft ihn mit der Qualität im Ballbesitz immer wieder vor Probleme stellte. „Sie haben probiert, die Räume eng zu machen und schnell umzuschalten, aber wir waren heute einfach richtig gut“, sagte der Trainer. Am Ende fiel seine Einordnung deshalb so deutlich aus: Nicht besondere Umstände, sondern die eigene Leistung habe den Unterschied gemacht. Mit dem 3:0-Auswärtssieg hält St. Veit nach acht Spielen bei 18 Punkten und bleibt damit in der Spitzengruppe auf Rang zwei.

Kärntner Liga: Spittal/Drau : SC St. Veit - 0:3 (0:1)

  • 66
    Julian Hufnagl 0:3
  • 47
    Julian Brandstätter 0:2
  • 33
    Maximilian Gert Rupitsch 0:1