In der Kärntner Liga hat die Sportunion Matrei in Osttirol das letzte Heimspiel gegen den FC St. Michael/Lav. mit 3:1 gewonnen. Nach dem 1:1 zur Pause entschied Matrei die Partie erst in der Schlussphase, als Adrian Steurer in der 87. Minute und in der Nachspielzeit zuschlug. Für den sportlichen Leiter Harald Panzl war der Auftritt vor allem eine klare Reaktion auf das zuletzt schwächere Derby.

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Harald Panzl legte nach dem Schlusspfiff viel Wert auf den Einstieg seiner Mannschaft. „Trotz einiger Ausfälle war die Mannschaft von der ersten Minute an sehr präsent, zweikampfstark und mit großer Leidenschaft da“, sagte der sportliche Leiter. Genau dieses Bild zeigte sich auch im Spielstand, denn Matrei ging schon in der 12. Minute durch Thomas Riepler mit 1:0 in Führung. Panzl sprach dabei von einer „schönen Einzelaktion“, die den guten Beginn unterstrich. Die Gastgeber waren damit früh belohnt, mussten aber kurz vor der Pause noch den Ausgleich hinnehmen. Manuel Rene Ronaldo Wiesenbauer traf in der 41. Minute zum 1:1, mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Halbzeit.
Dass Matrei nach dem Ausgleich nicht die Linie verlor, war für Panzl einer der wichtigsten Punkte dieses Nachmittags. „Nach dem eher schwachen Derby haben wir wieder alles auf den Platz gebracht. Das war extrem kampfstark und einfach ein Auftritt als Mannschaft“, sagte er. Gerade dieser geschlossene Eindruck zog sich aus seiner Sicht durch das ganze Spiel. Lange blieb es beim 1:1, ehe die Gastgeber in der Schlussphase doch noch den entscheidenden Punch setzten. In der 87. Minute brachte Adrian Steurer Matrei wieder nach vorne, in der Nachspielzeit legte er mit dem 3:1 nach. Panzl brachte es kurz und treffend auf den Punkt: „Das zweite und dritte Tor waren super gemacht von Adrian Steurer.“
Für Matrei war dieser Heimsieg auch deshalb besonders wichtig, weil es laut Panzl im letzten Heimspiel noch einmal um einen passenden Abschluss vor eigenem Publikum ging. „Der Wille war da, im letzten Heimspiel vor über 700 Zuschauern noch einmal drei Punkte zu holen“, sagte er. Dass dieser Erfolg gegen keinen einfachen Gegner zustande kam, stellte der sportliche Leiter ebenfalls heraus. „St. Michael ist eine spielstarke Mannschaft, die viel über die spielerische Linie versucht“, meinte Panzl und ordnete den Sieg damit zusätzlich ein. Umso zufriedener konnte Matrei mit der eigenen Leistung sein, weil Einsatz, Zweikampfstärke und Konsequenz am Ende zusammenpassten. Diskussionen gab es für ihn nach dem Spiel keine, auch über die Spielleitung verlor er nur gute Worte: „Auch das Schiedsrichterteam hat eine ausgezeichnete Leistung gezeigt.“ So blieb unter dem Strich ein 3:1, das für Matrei weniger durch ein frühes Feuerwerk als durch eine konsequente und geschlossene Leistung bis zum Schlusspfiff zustande kam.