In der Unterliga Mitte hat sich Andreas Theobald Pöck, Trainer des SV ASKÖ Holzbau Gasser Ludmannsdorf, mit seiner Mannschaft in den vergangenen Wochen eindrucksvoll zurückgemeldet. Nach einem hart erkämpften Unentschieden gegen den SV St. Jakob/R. folgten drei überzeugende Siege – gegen den SV Feldkirchen, ASKÖ Wölfnitz und die DSG Sele Zell. Erst im abschließenden Herbstspiel beim Tabellenführer SC Landskron musste Ludmannsdorf eine Niederlage hinnehmen. Mit 26 Punkten aus 15 Spielen liegt das Team auf dem sechsten Tabellenplatz und blickt optimistisch nach vorn.

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Pöck zeigte sich im Gespräch zufrieden mit der Entwicklung seiner Mannschaft: „Die Integration und Entwicklung der neuen, jungen Spieler hat sehr gut geklappt.“ Nach einer intensiven Hinrunde habe sich die Stimmung im Verein deutlich aufgehellt. Er betonte, dass die jüngsten stabilen Auftritte ein wichtiges Signal für die kommende Rückrunde seien.
Das 0:0 beim SV St. Jakob/R. markierte den Beginn einer erfolgreichen Serie, die in drei Siegen in Folge mündete. Erst im Spiel gegen den SC Landskron endete der Lauf, doch der Abstand zur Spitzengruppe bleibt gering.
In der Winterpause habe es laut Pöck „zwei Abgänge gegeben, zwei slowenische Spieler haben unseren Verein verlassen“. Im Gegenzug wurden drei junge Eigengewächse in den Kader eingebunden, ergänzt durch einen Rückkehrer nach längerer Pause.
Dennoch stellt der Trainingsalltag eine Herausforderung dar, da einige junge Spieler aufgrund ihrer Ausbildung phasenweise nicht am Spielbetrieb teilnehmen können. Für Pöck ist das jedoch auch eine Chance: „Es ergeben sich dadurch neue Möglichkeiten für andere Spieler, die sich beweisen können.“
Auf die Frage, ob es besonders herausragende Akteure gebe, antwortete der Trainer bewusst bescheiden: „Hervorheben möchte ich keinen. Nur gemeinsam als Team kann man Großes schaffen.“ Diese Haltung spiegelt sich im Auftritt seiner Mannschaft wider, die zuletzt kämpferisch auftrat und sich gegen spielstarke Gegner durchsetzen konnte. Das Kollektiv, so Pöck, sei die Basis allen Erfolgs – auch dank eines eingespielten Betreuerteams, bei dem es keine personellen Veränderungen gegeben habe.
Eindruck machte auf ihn zudem die gesamte Konkurrenz der Liga: „Jeder hat seine individuelle Klasse, die an einem guten Tag zu einer Niederlage führen kann.“ Damit unterstreicht er die Ausgeglichenheit und den Respekt vor den Gegnern. Für Ludmannsdorf bedeutet das: wachsam bleiben, weiter an Details arbeiten und die positive Stimmung in Resultate ummünzen. Der Grundstein ist gelegt, und die Entwicklung des Teams bleibt das zentrale Ziel für die kommenden Wochen.