In der Unterliga Mitte kämpft Josip Gasic mit dem SV Oberglan um den Klassenerhalt. Nach einer schwierigen ersten Saisonhälfte, in der Oberglan zuletzt unter anderem gegen den FC Faakersee, den SV Moosburg, den SV St. Jakob/R., den Annabichler SV und den SV Maria Gail antrat, liegt der Verein mit neun Punkten auf dem 15. Tabellenplatz. Trotz der prekären Lage zeigt sich Gasic kämpferisch und betont einen spürbaren Aufwärtstrend innerhalb der Mannschaft. Die Winterpause und die Vorbereitung sollen genutzt werden, um körperliche Fitness, Trainingsfleiß und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken.

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Die Ausbeute der letzten fünf Spiele spiegelt die aktuelle Tabellensituation wider: Gegen den FC Faakersee, den Annabichler SV und den SV Maria Gail setzte es Niederlagen, beim SV Moosburg feierte Oberglan einen seltenen Erfolg. Auch gegen den SV St. Jakob/R. blieb das Team ohne Punkte. „Wenn man in der Tabelle am letzten Platz liegt, ist nicht vieles gut gelaufen“, sagt Gasic nüchtern.
Seine Schwerpunkte für die kommenden Wochen sind klar definiert: bessere Fitness, höhere Trainingsbeteiligung und vor allem mehr Teamzusammenhalt. Nach mehreren Rückschlägen habe die Mannschaft in der Vorbereitung kleine, aber merkliche Fortschritte gemacht, so der Trainer.
In der Winterpause kam Bewegung in den Kader: Neun Spieler haben den Klub verlassen oder ihre Karriere beendet, gleichzeitig wurden vier neue Akteure verpflichtet. „Das sind gute Burschen, die gern Fußball spielen und sich in den ersten Wochen sehr gut eingefügt haben“, erklärt Gasic. Besonders im Training sei die Motivation deutlich gestiegen, auch wenn noch viel Arbeit bevorsteht.
Der Trainer lobt die Einsatzbereitschaft seines Betreuerteams und der Vereinsmitarbeiter: „Das sind Menschen, die mit Herz dabei sind und in dieser Phase noch mehr Einsatz zeigen als je zuvor.“ Für den entscheidenden Rückrundenstart hofft er, dass der neue Mix aus erfahrenen Kräften und jungen Spielern die nötige Stabilität bringt.
Personell kann Gasic auf einen weitgehend fitten Kader zählen. Es gibt keine schweren Verletzungen, nur gelegentliche krankheitsbedingte Ausfälle. Die Gegner in den kommenden Wochen werden die Richtung vorgeben, denn für Oberglan zählt jedes Spiel – und jeder Punkt. Die Stimmung sei trotz der schwierigen Lage positiv geblieben. „Man merkt in den ersten Wochen der Vorbereitung eine positive Entwicklung. Gleichzeitig wissen wir auch: Wir sind noch nicht da, wo wir hinwollen“, so Gasic. Auf die Frage nach einem prägenden Gegner der bisherigen Saison wollte er noch keine Aussage treffen, da er erst seit Kurzem im Traineramt ist und sich in der Liga noch orientiert.
Dennoch überwiegt der Optimismus: Das Fundament für eine Aufholjagd ist gelegt – nun muss sich zeigen, ob die neue Struktur auf dem Platz greift. Für die Fans bleibt die Hoffnung, dass Gasic und sein Team die Trendwende schaffen – Schritt für Schritt, Training für Training und Spiel für Spiel.