In der Unterliga Mitte blickt Mario Woschitz, ehemaliger Trainer von DSG Ferlach, auf eine bewegte Saisonhälfte zurück. Trotz zahlreicher verletzungsbedingter Ausfälle blieb der Klub stets über dem Strich und behauptete sich im Tabellenmittelfeld. Ferlach steht nach 16 Runden mit 15 Punkten auf Platz zehn. Im Gespräch betont Woschitz den starken Mannschaftsgeist, den Zusammenhalt im Team sowie seinen kürzlichen Rücktritt aus familiären Gründen. Gemeinsam mit seinem Nachfolger sollen nun die Grundlagen für einen positiven Rückrundenverlauf gelegt werden.

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„Gut gelaufen ist, dass wir trotz vieler Verletzungen nie auf einem Abstiegsplatz gewesen sind“, sagt Woschitz. Für ihn war vor allem der Zusammenhalt entscheidend: „Der Spaß am Fußball ist nie verloren gegangen.“
Sportlich zeigte Ferlach in den letzten fünf Meisterschaftsspielen wechselhafte Leistungen. Diese Serie fiel in die Phase, in der mehrere Stammkräfte verletzt fehlten. Dennoch blieb Ferlach stabil und hielt den Anschluss ans Tabellenmittelfeld.
Im Winter zog Woschitz einen Schlussstrich unter seine aktive Trainertätigkeit: „Ich bin aus familiären und persönlichen Gründen etwas kürzergetreten und als Trainer zurückgetreten.“
Dem Verein bleibt er trotzdem treu und wird in Zukunft die Mannschaft im Hintergrund unterstützen. Den Wechsel an der Seitenlinie sieht er als Chance für frischen Schwung. Auch personell hat sich etwas getan: Der Kader wurde punktuell verstärkt, zudem kehrte ein Spieler nach einer Pause zurück. Der Großteil der Mannschaft bleibt jedoch zusammen – ein Punkt, der Woschitz zufriedenstellt. „Das Team an sich bleibt das Wichtigste“, betont er und verzichtet bewusst auf einzelne Nennungen.
Zum Zeitpunkt des Gesprächs befindet sich die Mannschaft im Trainingslager – eine wichtige Phase, um Wiedereinsteiger und Rückkehrer auf Wettkampfniveau zu bringen. „Es kommen viele Verletzte zurück und deswegen sehen wir positiv in die Zukunft“, beschreibt Woschitz die Stimmung.
Erwartet werden leidenschaftliche Auftritte mit klarer lokaler Identität und Eigengewächsen: „Ich hoffe, dass wir weiterhin mit vielen Spielern aus Ferlach und dem eigenen Nachwuchs auftreten, um das Publikum zufriedenzustellen“, sagt er. Nach einer Hinrunde voller Höhen und Tiefen steht der Verein nun vor dem nächsten Schritt – mit Blick auf eine stabile, heimstarke Zukunft in der Unterliga Mitte.