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SC Landskron, Trainer Stefan Stresch: „Zusammengewachsen – mit Mentalität an die Spitze“

SC Landskron

In der Unterliga Mitte steht Stefan Stresch mit seinem SC Landskron nach einer beeindruckenden Serie an der Tabellenspitze. Vier Siege und ein Remis aus den letzten fünf Begegnungen – darunter ein deutlicher Erfolg gegen DSG Ferlach und ein knapper Triumph im Topspiel bei SV Ludmannsdorf – führten dazu, dass sich die Kärntner mit 35 Punkten aus 15 Spielen ganz nach oben schoben. Nach einem schwierigen Start mit nur einem Punkt aus drei Partien fand die Mannschaft über Geschlossenheit, Trainingsfleiß und konsequente Weiterentwicklung zurück in die Erfolgsspur. „Wir sind als Mannschaft zusammengewachsen und haben Mentalität gezeigt“, betont Stresch, der den Teamgeist, den strukturierten Aufbau und die Mischung aus Erfahrung und jugendlichem Elan hervorhebt.

Mehrere Fußbälle in einem Netz und Aufwärmleibchen

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Vom Fehlstart an die Tabellenspitze

Zu Beginn der Saison stand Landskron mit einem Punkt aus drei Spielen im Tabellenkeller. „Die Leistung war gut, auch wenn die Ergebnisse zunächst nicht gepasst haben. Wir haben mental stark gearbeitet und uns zurückgekämpft“, blickt Stresch zurück. Der Wendepunkt kam mit stabilen Auftritten und einer Serie, die die Aufstiegsambitionen untermauerte. Siege wie beim SV Maria Gail oder ein klarer Erfolg gegen DSG Ledenitzen unterstrichen die ausgereifte Spielstruktur und den unbedingten Willen des Teams.

Runde um Runde kletterte Landskron, bis mit dem Auswärtserfolg bei SV Ludmannsdorf endgültig der Sprung auf Rang eins gelang. Die Entwicklung der Mannschaft spiegelt sich in den Zahlen wider: vom 15. Platz zu Saisonbeginn hinauf an die Spitze – eine konstante Steigerung in allen Mannschaftsteilen.

Neue Impulse durch Neuzugänge und Nachwuchs

Stresch betont den Einfluss der Zugänge im Sommer: „Mit erfahrenen Neuzugängen haben wir das i-Tüpfelchen bekommen – sie bringen Ruhe und Qualität.“ Ergänzt wurde der Kader durch zwei junge Kräfte aus der eigenen Struktur. Für Stresch ist diese Durchmischung entscheidend: „Wir kommen über ein starkes Kollektiv, jeder kann jeden ersetzen – das macht uns unberechenbar.“

Die Mannschaft bleibt damit flexibel und kann auf Ausfälle schnell reagieren. Aktuell ist nur ein Spieler leicht angeschlagen, ansonsten ist der Kader vollständig einsatzbereit. Die enge Verzahnung zwischen Kampfmannschaft und Reserve soll langfristig die Basis für gleichbleibend konkurrenzfähige Leistungen schaffen.

Stabilität, Zusammenhalt und Fokus auf Kontinuität

Auch abseits des Rasens setzt Landskron auf Beständigkeit. Das Trainerteam um Stresch arbeitet mit einem festen Stab aus Co-, Torwart- und Athletiktrainer, unterstützt von einem eingespielten Funktionsteam. „Wir sind ein eingeschworener Haufen, jeder kennt seine Rolle im System“, beschreibt der Coach den Spirit innerhalb des Vereins. Der Zusammenhalt reicht vom Vorstand bis zur Kantinenchefin und prägt die tägliche Arbeit. Trotz der positiven Entwicklung bleibt Stresch geerdet: „Die Liga ist eng, es wird bis zum Schluss nichts entschieden sein. Wir wissen, dass wir jede Woche 100 Prozent geben müssen.“

Der Fokus liegt auf stetiger Weiterentwicklung – von der Trainingsintensität bis zu den taktischen Feinschliffen in der Wintervorbereitung. Mit Disziplin, Teamgeist und einem klaren Plan will der SC Landskron im Frühjahr an die Leistungen anknüpfen und den Platz an der Sonne verteidigen.