Spielberichte

Johannes Schick (FC Faakersee): „Wir sind sehr positiv unterwegs“ – vom Rang elf auf fünf

FC Faakersee

In der Unterliga Mitte hat Johannes Schick, Co-Trainer des FC Faakersee, allen Grund zur Zufriedenheit. Nach einem intensiven Herbst belegt seine Mannschaft Rang fünf und blickt auf eine Serie überzeugender Auftritte zurück. Die Kärntner gewannen zuletzt drei ihrer fünf Spiele – darunter ein deutlicher Sieg gegen SGA Sirnitz und ein souveräner Erfolg gegen DSG Ferlach. Im Gespräch beschreibt Schick ein Team im Aufwind, getragen von Stabilität, Zusammenhalt und starkem Charakter im Kader.

Blick auf die Beine eines Spielers, im Hintergrund der Schiedsrichter

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Ein gelungener Verlauf und ein starker Rückhalt

Rückblickend auf die erste Saisonhälfte zeigt sich Schick zufrieden: „Wir sind sehr gut gestartet, wir hatten das Glück, dass wir einen guten Goalie hatten, und der Verlauf der Meisterschaft hat so gepasst.“ Dieses Resümee fasst die Stabilität seiner Mannschaft treffend zusammen.

Nach einem engen Auswärtssieg bei SV Oberglan und einem klaren Jahresabschluss-Erfolg gegen SGA Sirnitz steht der Klub mit 26 Punkten aus 15 Spielen stabil im oberen Tabellenmittelfeld. Besonders bemerkenswert: Die Formkurve zeigt nach anfänglichen Schwankungen wieder nach oben – der FC Faakersee arbeitete sich von Rang elf am Saisonbeginn kontinuierlich auf Platz fünf vor.

Ein Team mit Harmonie und klaren Strukturen

„Wir sind sehr positiv unterwegs“, sagt Schick über die Stimmung in Mannschaft und Umfeld. Strukturelle Veränderungen gab es keine – Ruhe, Kontinuität und Teamgeist prägen derzeit den Alltag. Auch die Integration neuer Spieler verlief reibungslos. „Wir haben zwei oder drei Neuzugänge“, erklärt Schick knapp. Unter anderem stieß ein Zugang aus Nigeria zum Team. Das passt – die Neuen fanden rasch Anschluss und stärken die ohnehin intakte Mannschaftsdynamik.

Schlüsselspieler und sportliche Eindrücke

Als herausragende Figur nennt Schick Roman Adunka: „Der Wichtigste ist der Roman Adunka.“ Was ihn besonders mache? „Beides zusammen – sportlich wie menschlich.“ Vorbildlich sei vor allem dessen Zuverlässigkeit: „Er kommt immer zum Training und das passt so.“ Beeindruckt zeigte sich Schick zuletzt auch vom Gegner SV Feldkirchen: „Die erste Halbzeit gegen Feldkirchen – so eine Mannschaft habe ich noch nie gesehen.“ Besonders das „individuelle Können der drei Stürmer vorn“ habe ihn überrascht und verdeutlicht, welches Niveau manche Konkurrenten inzwischen erreicht haben.

Stabilität als Fundament für die Rückrunde

Mit den jüngsten Erfolgen und der ruhigen Vereinslage kann der FC Faakersee optimistisch auf die kommenden Aufgaben blicken. Ergebnisse wie der Erfolg gegen DSG Ferlach und der klare Sieg gegen SGA Sirnitz belegen, dass die Defensive verlässlich steht und die Offensive an Durchschlagskraft gewonnen hat.

Wenn die Mannschaft an die gezeigten Leistungen anknüpft und Spieler wie Roman Adunka weiterhin als feste Säulen vorangehen, dürfte der Klub in der Unterliga Mitte auch in der Rückrunde zu den Konstanten gehören. Schick fasst es in seiner ruhigen, aber bestimmten Art zusammen: „Passt alles“ – und tatsächlich wirkt in Faak am See derzeit vieles im Gleichgewicht.