In der Unterliga Ost blickt Horst Friesacher, Trainer des SV Bad St. Leonhard, auf eine stabile Saisonphase seines Teams zurück. Nach fünf Partien in Serie ohne Niederlage – darunter Siege gegen SV Griffen, St. Michael/Bl. und SC St. Stefan – haben die Lavanttaler ihren Platz im Spitzenfeld gefestigt und rangieren aktuell auf Rang zwei hinter dem SC Launsdorf. Auch wenn der Coach betont, dass ein Aufstieg kein Muss ist, spürt man im Umfeld des Vereins den Stolz über die Entwicklung. Friesacher spricht über Teamgeist, Kontinuität im Kader und die lange Rückkehrarbeit eines wichtigen Spielers.

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„Gut funktioniert hat das Teamwork“, sagt Friesacher im Gespräch. Für ihn ist der Zusammenhalt im Team der Schlüssel zum aktuellen Lauf. Die Mannschaft habe in den vergangenen Wochen mehrfach bewiesen, dass sie über 90 Minuten leidenschaftlich Fußball spielt. Nach einer frühen Niederlage gegen die Treibach Juniors fand der SV Bad St. Leonhard rasch zurück auf Kurs: Ein souveräner Erfolg gegen den SV Griffen leitete eine positive Serie ein, der ein Remis gegen den SV Eberstein und zwei klare Siege gegen St. Michael/Bl. sowie den SC St. Stefan folgten. Diese Ergebnisse untermauern den Ruf des Vereins als eines der konstantesten Teams der Liga.
Im Spielerkader gab es zuletzt wenig Bewegung – weder fixe Abgänge noch Neuzugänge. Diese personelle Ruhe bewertet Friesacher als Gewinn: „Leonhard ist ein stabiler Verein“, erklärt der Coach.
Besonders erfreulich ist für ihn die Rückkehr eines wichtigen Akteurs, der nach längerer Verletzungspause wieder voll belastbar ist und aktiv am Training teilnimmt. Ansonsten blieb der Kader unverändert – ein gutes Zeichen für die kommenden Aufgaben. Verletzungsprobleme bremsen das Team derzeit nicht, wodurch sich Friesacher auf taktische Feinheiten und die Weiterentwicklung junger Spieler konzentrieren kann.
Auf die Frage nach den sportlichen Zielen bleibt Friesacher bodenständig. Zwar wolle die Mannschaft nach oben, betont er, „aber wir müssen nicht hinauf“. Diese Haltung spiegelt den positiven, aber realistischen Geist wider, der rund um die Lavanttaler herrscht. Der Verein befindet sich in einer komfortablen Ausgangsposition, um im Frühjahr weiter oben mitzuspielen.
Für den Trainer steht dabei der Prozess im Vordergrund: die Ausbildung junger Spieler im technischen und taktischen Bereich und die Stärkung ihres Selbstvertrauens. Gegner wie der SV Griffen, die trotz vieler Ausfälle überzeugende Leistungen zeigen, verdeutlichen für ihn, wie ausgeglichen die Liga ist. Am Ende eines intensiven Herbstes bleibt der Eindruck, dass der SV Bad St. Leonhard vor allem durch Teamgeist, klare Abläufe und die Energie einer eingeschworenen Gruppe überzeugt – Qualitäten, die in der Unterliga Ost oft den Unterschied machen.