In der Unterliga West befindet sich Co-Trainer Roland Jungmann mit dem URC Thal/Assling in einer herausfordernden, zugleich zuversichtlichen Phase. Nach einer Hinrunde mit Schwankungen und mehreren engen Partien – mit wichtigen Siegen, aber auch schmerzhaften Rückschlägen – zieht der Co-Trainer eine vorsichtige Zwischenbilanz. Mit 19 Punkten aus 15 Spielen rangiert Thal/Assling derzeit im Mittelfeld der Tabelle. Jungmann spricht über den bevorstehenden Neustart mit neuem Trainer, zwei personelle Wechsel in der Offensive und jungen Talenten. Das Ziel für das Frühjahr ist klar: In einer äußerst ausgeglichenen Liga die Platzierung verbessern.

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Die abgelaufene Hinrunde war für Thal/Assling eine Achterbahnfahrt. Auf überzeugende Auftritte folgten immer wieder Rückschläge, dennoch lässt sich eine positive Entwicklung nun erkennen. „Wir starten in der Frühjahrssaison mit einem neuen Trainer“, sagt Jungmann und deutet damit einen personellen Neuanfang an. Erfolgstrainer Markus Hanser soll der Mannschaft frische Energie geben.
Auch auf dem Transfermarkt hat sich im Winter etwas getan. „Wir haben zwei Neuzugänge und zwei Abgänge zu vermelden“, erklärt der Co-Trainer. Lukas Ainetter wird zurück zu seinem Stammverein Kötschach wechseln. Zudem hat man sich von Legionär Ziga Anzelj getrennt. Dafür kommt Ex-Spieler Ahmed Al-Hasaii von Sillian zurück nach Thal. Zudem verstärkt man sich mit dem Legionär Uros Palibrk von Rapid Lienz in der Offensive. Vor allem von diesem Transfer erhofft sich einiges, da er gerade auf dem kleinen Thaler Platz eine Waffe sein könnte.
Trotz der Veränderungen herrscht große Geschlossenheit. „Die Stimmung ist aktuell sehr gut“, schwärmt Jungmann und nimmt positives Feedback aus dem gesamten Umfeld wahr. Verletzungssorgen gibt es derzeit keine, was den Neustart zusätzlich erleichtert. „Alle Spieler sind an Bord, wir fahren in den Semesterferien mit 36 Mann ins Trainingslager nach Medulin“, bestätigt er zufrieden. Für Jungmann ist das ein starkes Signal, dass das Team sowohl sportlich als auch mental bereit ist, die Herausforderung der Rückrunde entschlossen anzunehmen.
Vor allem die Leistungsträger sind nun in der Pflicht und müssen unsere jungen Talente führen. Mit Tobias Stocker, David Rainer und Lorenz Blassnig drängen bereit die nächsten 17-jährigen Talente nach bzw. haben es bereits im Herbst teilweise in die Startelf geschafft. Diese Mischung und neue Motivation mit Trainer Markus Hanser soll Thal/Assling wieder in die Erfolgsspur bringen.
Auch der Blick auf die Konkurrenz fällt respektvoll aus. Besonders die Ligaspitze hat Eindruck hinterlassen: Ausschlaggebend sei dort die hohe individuelle Qualität. Jungmann weiß, dass Erfolge gegen Topteams vor allem über Disziplin und taktische Klarheit möglich sind. Nach den jüngsten Auftritten deutet vieles darauf hin, dass Thal/Assling aus den Erfahrungen der Hinrunde gelernt hat und nun stabiler auftritt. Der Optimismus des Co-Trainers ist spürbar, wenn er abschließend betont, dass die Mannschaft bereit ist, im Frühjahr wieder anzugreifen – mit guter Stimmung, vollem Kader und klarem Fokus auf eine bessere Platzierung.