In der Unterliga West hat Thomas Gilgenreiner mit ATUS Nötsch eine beeindruckende Serie hingelegt. Nach 15 Spielen steht die Mannschaft mit 28 Punkten auf Rang zwei und ist seit fünf Partien ungeschlagen. In den jüngsten Begegnungen holte Nötsch zwei Unentschieden gegen SV Seeboden und WSG Radenthein, ehe Siege gegen Rapid Lienz, FC Dölsach und ASKÖ Irschen folgten. Gilgenreiner zeigt sich im Rückblick auf die Herbstsaison hochzufrieden und betont, dass der Erfolg auf einer starken Teamdynamik basiert. Gleichzeitig sieht er weiteres Potenzial – insbesondere darin, im Spiel noch dominanter aufzutreten.

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Die Bilanz des bisherigen Saisonverlaufs kann sich sehen lassen: In 15 Spielen punktete Nötsch konstant und stabilisierte sich zuletzt auf Rang zwei hinter SV Seeboden. Auf den Rückstand von sechs Zählern blickt Gilgenreiner mit Zuversicht. „Sehr zufrieden mit der Herbstsaison – überraschend gut“, resümiert der Trainer.
Den Schlüssel zum Erfolg verortet er in der Geschlossenheit innerhalb des Teams: „Der Zusammenhalt und das Mannschaftsgefühl passen.“ Die Auftritte gegen FC Dölsach und ASKÖ Irschen unterstreichen das gewachsene Selbstvertrauen einer Mannschaft, die sich Schritt für Schritt nach oben gearbeitet hat.
Gilgenreiner lobt die Struktur seines Kaders: „Wir haben eine gute Mischung drinnen zwischen Jung und Alt, und die verstehen sich auch recht gut.“ Dass aktuell keine schweren Verletzungen zu beklagen sind, stärkt zusätzlich die Stabilität: „Keine gröberen Verletzungen haben wir“, so der Coach; kleinere Blessuren seien nur kurzfristig.
Im Kader gab es bislang zwei fixe Abgänge: Unser Interims-Tormann Filip Stanojevic hat den Verein in Richtung SV Seeboden verlassen, ebenso mit Lucas Mosser ein Feldspieler, der zu ASKÖ Techelsberg in die 2. Klasse wechselte um mehr Spielzeit zu bekommen, wir waren mit beiden Spielern sehr zufrieden und bedanken uns für ihren Einsatz. Die freien Plätze wurden intern durch Spieler aus der U17 aufgefüllt – ein starkes Zeichen für die nachhaltige Nachwuchsarbeit des Vereins.
Mit dem aktuellen Lauf und dem gewachsenen Selbstvertrauen will Nötsch auch in der zweiten Saisonhälfte an die Leistungen anknüpfen. Auf die Frage nach besonders auffälligen Akteuren verzichtet Gilgenreiner bewusst darauf, Einzelne hervorzuheben: „Besonders vorgetan eigentlich keiner. Es fügen sich alle sehr gut ein und ziehen gut mit.“
Körperlich sieht er im Ligavergleich noch etwas Aufholbedarf und würdigt die Robustheit der Konkurrenz. Dennoch kann Nötsch mit Platz zwei und der Serie von fünf ungeschlagenen Spielen zufrieden in die Pause gehen. Gute Arbeit, ehrlicher Fußball und ein eingeschworener Kader – mit diesen Zutaten will ATUS Nötsch in der Unterliga West weiter um Spitzenplätze mitspielen.