In der Unterliga West feierte ASKÖ Gmünd zum Saisonabschluss einen 5:2-Heimsieg gegen SV Seeboden am Millstättersee. Nach einer ruhigen ersten Hälfte drehte das Spiel nach der Pause auf: Seeboden glich sofort aus, doch Gmünd zog im Finish davon. Seeboden-Trainer Damir Kukic lobte seine junge Offensive, haderte aber mit der Absicherung: "Das 4:2 nach einem Konter war der Knackpunkt, da war die Partie gebrochen."

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Gmünd erwischte den besseren Start und ging in Minute 27 durch Maximilian Kohlmaier 1:0 in Führung. Mit diesem knappen Vorsprung ging es in die Pause. Seeboden kam hellwach aus der Kabine und traf quasi mit Wiederanpfiff zum 1:1: Julian Payer netzte in der 46. Minute. Gmünd antwortete, Fabian Gerhard Esterl stellte in Minute 53 auf 2:1, doch Payer glich nur fünf Minuten später wieder aus – 2:2 in der 58. Minute. Die Entscheidung fiel in der Schlussphase: Christoph Gigler traf zum 3:2 (67.), Marcel Rudolf Schönherr legte zum 4:2 nach (72.), ehe Domen Potocnik mit dem 5:2 (78.) den Deckel draufmachte. Kukic ordnete ein: "Wir wussten, dass Gmünd sehr gut umschaltet. Das 4:2 war der ausschlaggebende Punkt."
Auch wenn das Ergebnis klar klingt, fand Damir Kukic viele positive Ansätze bei seiner Mannschaft. "Ich war sehr begeistert von unseren jungen Burschen. Sie haben frech gespielt, sich viele Chancen erarbeitet – wir haben sie nur nicht genutzt." Der Seeboden-Coach hob hervor, dass sein Team "den Ball schön laufen ließ" und in der Offensive "immer Spektakel geboten" habe. Gleichzeitig blieb er in der Analyse deutlich: "Wenn man fünf Gegentore kriegt, war die Rückwärtsbewegung nicht gut. Verteidigen fängt vorne an, der erste Verteidiger ist der Stürmer." Aus seiner Sicht lag der Unterschied an diesem Tag weniger im Aufwand, sondern in der Effizienz: "Der Gegner war einfach effektiver und effizienter und hat die Tore gemacht."
Für Kukic war klar, warum der Gegner an diesem Tag die Oberhand behielt. "Gmünd ist eine sehr gute, stabile und mental starke Mannschaft, die gezielt und schnell umschaltet – für mich die beste in der Liga." Er richtete anerkennende Worte an den gesamten Verein. Auch zur Spielleitung gab es nur Positives: "Die Schiedsrichter waren gestern Weltklasse – ein ruhiges, normales Spiel ohne Diskussionen." Trotz der Niederlage zog der Seeboden-Trainer ein versöhnliches Saisonfazit und blieb seiner Linie treu: "Wir wollen Fußball spielen lernen. Die Kinder sollen Spaß haben – diese Philosophie tragen wir in die Kampfmannschaft." Abschließend bedankte er sich für die Saison und blickte voraus: "Ich hoffe, wir hören uns nächstes Jahr wieder."