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"Nach dem 2:1 war ich mir sicher" – SV Egg dreht den frühen Rückstand und startet mit 5:1

SV Egg
SV Greifenburg

Zum Auftakt in der Unterliga West hat SV Egg gegen SV Raika Greifenburg trotz frühem Rückstand mit 5:1 gewonnen. Trainer Thomas Warmuth sah nach dem Schock zu Beginn eine Mannschaft, die sich rasch fing, spielerisch klar zulegte und das Spiel am Ende deutlich auf ihre Seite zog. Vor allem nach dem 2:1, sagte der Trainer, sei die Partie spürbar gekippt.

Fußball liegt im Tornetz

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Früher Schock, starke Antwort vor der Pause

Der Beginn war trotzdem alles andere als ruhig. Schon in der 2. Minute brachte Kevin Tomsic den SV Raika Greifenburg mit 1:0 in Führung und sorgte damit für genau jenen "kleinen Schock", von dem Warmuth später sprach. Entscheidend aus Sicht des Trainers war dann aber, wie schnell seine Mannschaft wieder in die Partie fand. Abdulmomen A. S. Bashir stellte in Minute 20 auf 1:1, Lukas Kogler drehte das Spiel in der 32. Minute mit dem 2:1 und legte kurz vor der Pause in der Nachspielzeit noch das 3:1 nach. "Wir haben uns schnell erholt und dann einen flotten und guten Fußball gespielt", sagte Warmuth. Spätestens nach dem zweiten Treffer war für ihn klar, dass der Abend in die richtige Richtung läuft: "Nach dem 2:1 war ich mir schon sicher, dass das Spiel auf unsere Seite kippt."

Warum der Trainer den Sieg klar erklärt

Genau an diesem Punkt setzte Warmuth auch mit seiner Analyse an. Für ihn waren die ersten beiden Treffer der eigentliche Schlüssel, weil seine Mannschaft danach immer mehr Zugriff bekam und mit dem Ball deutlich sicherer wurde. "Die ersten zwei Tore waren ausschlaggebend. Dann sind wir immer besser ins Spiel gekommen, haben super Aktionen nach vorne gehabt und ein richtig gutes Spiel geliefert", sagte der Trainer. Den Gegner erlebte er zwar als kompakte Mannschaft, im gleichen Atemzug stellte er aber klar, dass sein Team mit fortlaufender Spieldauer die bessere Fußballmannschaft war. "Es war eine kompakte Mannschaft, aber wir waren spielerisch überlegen und Greifenburg konnte nichts dagegen setzen", so Warmuth. Dass der SV Egg nach dem Rückstand nicht aus der Spur geriet, führte er vor allem auf die mannschaftliche Basis zurück: "Die Geschlossenheit, das Laufpensum und vor allem der Wille."

Zwei schnelle Tore machen alles klar

Mit dem 3:1 zur Pause war der SV Egg bereits auf Kurs, nach dem Seitenwechsel wurde der Unterschied dann auch im Ergebnis noch deutlicher. In der 72. Minute erhöhte Gal Zinic auf 4:1, nur eine Minute später legte Marcel Hubert Hecher das 5:1 nach. Spätestens damit war die Partie endgültig entschieden. Warmuth hatte nach dem Schlusspfiff deshalb auch keinen Grund, lange nach Mängeln zu suchen, obwohl er den Blick für Details nicht verlor. "Verbesserungen gibt es immer im Fußball, aber heute war ich richtig, richtig zufrieden mit meiner Mannschaft", sagte der Trainer. Lob gab es von ihm außerdem für den Unparteiischen: "Es gab wenig strittige Situationen. Die Schiedsrichterleistung war richtig gut. Sehr, sehr gut." Und zum Schluss richtete Warmuth den Fokus noch auf die Kulisse. "Da waren sicher heute 300, 350 Zuschauer, ein richtig geiles Publikum", sagte er und bedankte sich ausdrücklich bei den Fans. Für den SV Egg war es damit ein Auftakt, auf dem sich nach diesem 5:1 klar aufbauen lässt.

Unterliga West: SV Egg : SV Greifenburg - 5:1 (3:1)

  • 73
    Marcel Hubert Hecher 5:1
  • 72
    Gal Zinic 4:1
  • 46
    Lukas Kogler 3:1
  • 32
    Lukas Kogler 2:1
  • 20
    Abdulmomen A. S. Bashir 1:1
  • 2
    Kevin Tomsic 0:1