In der Unterliga West hat der Sportverein FC Dölsach am Samstag beim FC Bad Kleinkirchheim einen klaren 5:0-Auswärtssieg gefeiert. Schon zur Pause lagen die Osttiroler mit 3:0 vorne, nach dem Seitenwechsel legten sie noch zwei Treffer nach. Trainer Andreas Wenger fasste den Auftritt seiner Mannschaft nach dem Schlusspfiff knapp, aber sehr eindeutig zusammen: „Wir waren von Anfang an die bessere Mannschaft und haben es bis zum Schluss durchgezogen.“

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Diese Aussage des Trainers deckte sich auch mit dem nackten Spielverlauf. Dölsach ging in der 17. Minute durch Sandro Hils in Führung und hatte sich damit früh für den eigenen Aufwand belohnt. Danach blieb die Mannschaft auf Kurs und zog kurz vor der Pause entscheidend davon. Christian Brandstätter erhöhte in der 34. Minute auf 2:0, nur eine Minute später machte Philipp Straganz das 3:0. Damit war die Partie schon zur Halbzeit klar in Richtung der Gäste gekippt. Wenger beschrieb die Grundlage für diesen Auftritt schlicht, aber treffend: „Guter Spielaufbau, gute Bälle in die Spitze, Querpässe und Tore.“ Viel ausführlicher musste er es aus seiner Sicht gar nicht erklären, weil die fünf Treffer und die klare Pausenführung das Bild dieses Nachmittags schon sehr deutlich zeichneten.
Wer nach dem 0:3 zur Pause aus Sicht der Gastgeber auf eine Wende gehofft hatte, bekam sie nicht mehr zu sehen. Dölsach zog die Linie weiter durch und legte in der 64. Minute durch Raphael Wibmer das 4:0 nach. Damit war endgültig klar, dass Bad Kleinkirchheim an diesem Tag kaum mehr zurück in die Partie finden würde. Wenger hatte nach dem Spiel einen Moment besonders hervorgehoben, den er als wichtig empfand: „Die Einwechslung von Marcel Lassnig war wichtig, weil er noch das 5:0 machen konnte.“ Genau dieses Tor fiel in der 89. Minute und setzte den Schlusspunkt unter einen Auftritt, den der Trainer über die gesamten 90 Minuten als konsequent und sauber zu Ende gespielt gesehen hatte. Dass seine Mannschaft nicht nachließ, obwohl die Entscheidung längst gefallen war, passte zu seiner Kernaussage vom durchgezogenen Spiel bis zum Schluss.
Bemerkenswert war nach dem Schlusspfiff auch, wie knapp Wenger die eigene Leistung bewertete. Auf die Frage, was bei seiner Mannschaft heute besonders gut funktioniert habe, lautete seine Antwort schlicht: „Alles.“ Das ist kurz formuliert, sagt nach einem 5:0 aber einiges über die Zufriedenheit auf Dölsacher Seite aus. Gleichzeitig blieb der Trainer in seiner Einordnung des Gegners respektvoll. Bad Kleinkirchheim sei „sehr bemüht“ gewesen, habe sich „gute Chancen erspielt“, sei am Ende aber „leider unglücklich“ geblieben. Auch das gehört zu diesem Spielbild dazu: Dölsach war klar überlegen und nutzte seine Möglichkeiten konsequent, während die Gastgeber trotz eigener Ansätze ohne Treffer blieben. Unter dem Strich steht damit für Dölsach ein deutlicher Auswärtssieg in Runde acht, der sich vom ersten Treffer durch Hils bis zum späten Schlusspunkt von Lassnig wie ein durchgehend kontrollierter Auftritt lesen lässt.