Spielberichte

„Mit dem 2:0 war richtig Ruhe drin“ – Nötsch kontrolliert Gmünd über 90 Minuten

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ATUS Nötsch
ASKÖ Gmünd

In der Unterliga West hat ATUS VFI-Center Nötsch am Sonntag den ASKÖ Gmünd mit 4:0 bezwungen und nach Ansicht von Trainer Thomas Gilgenreiner von Beginn an die Richtung vorgegeben. Das frühe 1:0, der Freistoß kurz vor der Pause und ein insgesamt sehr kontrollierter Auftritt waren für ihn die entscheidenden Punkte einer Partie, in der die Gastgeber den Gästen kaum Luft ließen.

Zwei Fußballspieler im Kampf um den Ball

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Früher Treffer bringt Nötsch sofort auf Kurs

Nötsch war vom Anpfiff weg da und hatte laut Gilgenreiner genau den Start, den man sich vorstellt. „Wir sind sehr gut in die Partie gestartet“, sagte der Trainer, der vor allem das Anlaufen in den ersten Minuten hervorhob. Schon in der 2. Minute zahlte sich das aus: Alessandro Ventre brachte die Gastgeber nach einer sehenswerten Kombination über das Mittelfeld und die linke Seite mit 1:0 in Führung. Für Gilgenreiner war dieses Tor sofort ein wichtiger Faktor, weil seine Mannschaft damit „gleich einmal safe in der Partie“ gewesen sei. Nötsch blieb danach weiter aktiv, presste in den ersten zehn bis fünfzehn Minuten gut und spielte sich laut Trainer auch weitere Chancen heraus. Vor allem der Eindruck, dass seine Elf von Anfang an das Kommando übernommen hatte, zog sich aus seiner Sicht durch das ganze Spiel.

Das 2:0 kurz vor der Pause nimmt den Gästen den Glauben

Der zweite wichtige Moment kam genau zum richtigen Zeitpunkt. Kurz vor dem Pausenpfiff erhöhte Nicolas Francis Janschitz per Freistoß auf 2:0, und genau dieses Tor strich Gilgenreiner besonders heraus. „Mit dem 2:0 war eigentlich die Partie mehr oder weniger im Trockenen“, meinte er. Zwar räumte der Trainer ein, dass beim Freistoß „vielleicht ein leichter Tormannfehler“ dabei gewesen sei, zugleich betonte er aber auch, dass der Ball „sehr gut geschossen“ war. Mit der Zwei-Tore-Führung ging Nötsch in die Kabine und hatte damit jene Ruhe, von der der Trainer im Rückblick sprach. Nach dem Seitenwechsel versuchte Gmünd laut Gilgenreiner zwar noch einmal etwas, doch wirklich gefährlich wurde es nicht. Als Alessandro Ventre in der 51. Minute das 3:0 nachlegte, war die Richtung endgültig klar. Das 4:0 durch Nicolas Francis Janschitz in der 83. Minute rundete einen Nachmittag ab, den Nötsch laut Trainer „eigentlich souverän heruntergespielt“ habe.

Ballsicherheit, Passspiel und Laufarbeit als Grundlage

Gilgenreiner erklärte den klaren Sieg nicht nur mit den Toren, sondern vor allem mit der Art, wie seine Mannschaft über weite Strecken aufgetreten ist. „Die Ballsicherheit war heute sehr groß, die Passsicherheit auch“, sagte er und nannte dazu auch die spielerische Linie und die Laufarbeit als wesentliche Punkte. Aus seiner Sicht hatte Nötsch das Geschehen über neunzig Minuten unter Kontrolle, während Gmünd nie richtig in die Partie fand. „Der Gegner ist eigentlich nie richtig ins Spiel gekommen“, sagte der Trainer deutlich. Gerade das fiel für ihn umso mehr ins Gewicht, weil er die Gäste im Vorfeld stärker erwartet hatte. „Wir haben Gmünd eigentlich recht stark vermutet, weil wir Tabellennachbarn sind“, so Gilgenreiner. Umso zufriedener war er darüber, dass seine Mannschaft dieses Duell so klar auf ihre Seite ziehen konnte. Auch neben den spielerischen Aspekten blieb die Partie ruhig: Strittige Szenen habe es laut Trainer nicht gegeben, der Schiedsrichter habe die Begegnung „sehr gut“ geleitet.

Trotz 4:0 sieht Gilgenreiner noch Luft nach oben

So deutlich das Ergebnis am Ende auch ausfiel, ganz ohne Ansatzpunkte für Verbesserungen wollte Gilgenreiner den Auftritt nicht stehen lassen. „Zu verbessern gibt es immer. Man kann noch schneller spielen, noch genauer spielen und noch effizienter Tore schießen“, sagte er. Das passt zu seiner Einschätzung, dass Nötsch nach dem 3:0 noch weitere Möglichkeiten gehabt habe, im letzten Drittel aber nicht jede Situation sauber zu Ende spielte. Dennoch überwog bei ihm ganz klar das Positive. „Heute war es schon sehr gut. Das war ein Lob an die ganze Mannschaft“, lautete sein Fazit. Genau so las sich dieser Nachmittag auch auf dem Platz: frühe Führung, Kontrolle vor der Pause weiter ausgebaut, nach dem 3:0 keine Zweifel mehr aufkommen lassen und am Ende ein 4:0, bei dem Nötsch laut seinem Trainer „nie in Gefahr“ war, die Partie noch aus der Hand zu geben.

Unterliga West: Nötsch : Gmünd - 4:0 (2:0)

  • 83
    Nicolas Francis Janschitz 4:0
  • 51
    Alessandro Ventre 3:0
  • 45
    Nicolas Francis Janschitz 2:0
  • 2
    Alessandro Ventre 1:0