Spielberichte

„Das frühe Tor hat uns in die Karten gespielt“ – ASV Asparn/Zaya feiert klares 4:0

SK Spannberg
ASV Asparn/Zaya

In der 1. Klasse Nord hat ASV Asparn/Zaya am Freitagabend beim SK Spannberg einen deutlichen 4:0-Auswärtssieg eingefahren. Trainer Mario Konrad sah seine Mannschaft über die gesamten 90 Minuten als das klar bessere Team und sprach danach von einem „sehr, sehr souveränen und auch in der Höhe verdienten Auswärtssieg“. Der frühe Führungstreffer legte aus seiner Sicht den Grundstein, danach blieb Asparn/Zaya am Drücker und stellte schon vor der Pause die Weichen klar auf Sieg.

Fußball liegt im Tornetz

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Der frühe Treffer war der Türöffner

Für Mario Konrad begann die Partie genau in jene Richtung zu laufen, die seiner Mannschaft geholfen hat. In der 15. Minute brachte Richard Kauer die Gäste mit 1:0 in Führung, und der Trainer machte danach keinen Hehl daraus, wie wichtig dieses Tor war. „Das frühe Tor hat uns natürlich in die Karten gespielt“, sagte Konrad. Er sprach dabei auch von energischem Nachsetzen, durch das der Fehler des gegnerischen Torhüters aus seiner Sicht überhaupt erst erzwungen wurde. Obwohl er gleichzeitig betonte, dass „in Spannberg die Trauben sehr, sehr hoch hängen“ und man sich dort bis zur letzten Minute auf einen Kampf einlassen müsse, hatte er ab diesem Zeitpunkt schon ein gutes Gefühl. Entscheidend war für ihn, dass seine Mannschaft nicht nur früh vorne lag, sondern den Gegner auch gleich mit einer kompakten Spielweise vor Probleme stellte.

Vor der Pause nachgelegt, nach der Pause sofort weitergemacht

Dass aus der frühen Führung noch vor dem Seitenwechsel ein klares Zwischenresultat wurde, passte ins Bild, das Konrad von diesem Abend zeichnete. In der 41. Minute erhöhte Denis Dizdarevic auf 2:0, und auch dieses Tor war für den Trainer kein Zufall. „Wir haben dann aber trotzdem aus einer Standardsituation gut nachgesetzt, kurz vor der Halbzeit“, sagte er. Mit dem 2:0 zur Pause hatte Asparn/Zaya das Spiel schon deutlich in die eigene Richtung gezogen, ließ danach aber nicht nach. Im Gegenteil: Konrad gefiel vor allem, dass seine Mannschaft nach Wiederbeginn „dort weitergemacht hat, wo wir aufgehört haben in der ersten Halbzeit“. Das zeigte sich auch auf der Anzeigetafel. Jiri Velecky traf in der 63. Minute zum 3:0 und legte nur drei Minuten später das 4:0 nach. Der Trainer sprach in diesem Zusammenhang von „zwei sehr, sehr schön rausgespielten Toren“, die den Auftritt seiner Mannschaft in der Schlussphase endgültig unterstrichen.

Viele Ausfälle, aber ein starker gemeinsamer Auftritt

Besonders hoch wollte Konrad den Sieg auch deshalb einordnen, weil seine Mannschaft nicht in Bestbesetzung antreten konnte. „Ich muss der Mannschaft wirklich ein Riesenkompliment machen, dass man mit vielen Ausfällen, mit vielen wichtigen Ausfällen, mit vielen krankheitsbedingten und verletzungsbedingten Ausfällen in Spannberg bei einem sehr, sehr starken Gegner so performt“, sagte der Trainer. Für ihn war dieser Abend ein klarer Beleg dafür, wie eng die Gruppe zusammensteht. Er sprach von einem „hervorragenden Kollektiv“ und hob hervor, dass jeder Spieler, der am Platz gestanden sei, „wirklich alles reingehaut“ habe. Genau dieser geschlossene Auftritt war für ihn die größte Stärke. Gleichzeitig verschwieg Konrad auch nach einem 4:0 nicht, wo er noch Luft nach oben sieht. In einigen Phasen sei seine Mannschaft im Passspiel zu unsauber gewesen, habe zu leichte Ballverluste produziert und dem Gegner dadurch Ballgewinne ermöglicht. „Da müssen wir uns auf jeden Fall steigern, dass wir die Konzentration höher halten und saubere Pässe spielen“, sagte er. Viel mehr Negatives wollte er an diesem Abend aber nicht suchen.

Spannberg kam nur selten durch, der Auftritt blieb über weite Strecken kontrolliert

Auch in der Einschätzung des Gegners blieb Konrad klar. Er sah zwar, dass SK Spannberg von Beginn an versucht habe, Druck zu machen, war aber mit der Reaktion seiner Mannschaft sehr zufrieden. „Wir sind sehr, sehr gut immer wieder aus diesen Drucksituationen rausgekommen“, sagte er. Dazu habe beigetragen, dass Asparn/Zaya kompakt im Block gestanden sei und dem Heimteam nur wenige Ideen gelassen habe. Konrad meinte zudem, dass seine Mannschaft in den Umschaltmomenten immer wieder zu guten Möglichkeiten gekommen sei. Von SK Spannberg erwartete er nach der Pause eigentlich mehr Aggressivität, „aber da ist nicht wirklich viel gekommen“. Einige Pressingsituationen habe es zwar gegeben, diese seien aber „hervorragend gelöst“ worden. Ganz ohne Möglichkeiten blieb der Gastgeber laut Konrad zwar nicht, ein Treffer fiel aber nicht. So stand am Ende nicht nur ein klarer Sieg, sondern auch ein Auftritt, bei dem die Gäste hinten wenig zuließen. Passend dazu sprach der Trainer von einem sehr fairen und respektvollen Spiel und verteilte auch an den Schiedsrichter Lob: „Riesenkompliment auch an den Schiedsrichter, der das wirklich hervorragend gemacht hat.“ Für ASV Asparn/Zaya war es damit ein Auswärtssieg, der in Runde zwei nicht nur wegen des 4:0 auffällt, sondern vor allem wegen der geschlossenen und über weite Strecken sehr kontrollierten Leistung.

1. Klasse Nord: Spannberg : Asparn/Zaya - 0:4 (0:2)

  • 66
    Jiri Velecky 0:4
  • 63
    Jiri Velecky 0:3
  • 41
    Denis Dizdarevic 0:2
  • 15
    Richard Kauer 0:1