Spielberichte

„Wir waren diesmal defensiv stabiler“ – Marchegg dreht das offene Spiel gegen Hauskirchen

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SC Marchegg
USV Hauskirchen

In der 1. Klasse Nord hat sich SC mapo Marchegg gegen USV 1950 Hauskirchen mit 3:1 durchgesetzt und ein lange offenes Spiel erst nach der Pause endgültig auf seine Seite gezogen. Obmann Torsten Chladek sah über weite Strecken eine ausgeglichene Partie, in der am Ende die größere Effizienz vor dem Tor und eine diesmal stabilere Defensive den Ausschlag für die Gastgeber gaben.

Nahaufnahme der Beine von Spielern beim Training

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Früher Rückstand, dann der Ausgleich vor der Pause

Der Nachmittag begann für Marchegg mit einem Rückschlag. In der 9. Minute brachte Stefan Perci die Gäste mit 1:0 in Führung und bestätigte damit früh, dass Hauskirchen nicht umsonst in den vorderen Tabellenregionen mitmischt. Chladek sprach nach dem Spiel aber nicht von einer Partie, die damit schon in eine Richtung gelaufen wäre. „Es war über neunzig Minuten ein sehr ausgeglichenes Spiel, mit Torchancen auf beiden Seiten“, sagte er. Noch vor der Pause stellte Adam Nomilner auf 1:1. Chladek beschrieb den Treffer so: „Beim 1:1 ist Adam Nomilner einem Steilpass nachgegangen, ist vor dem Tormann an den Ball gekommen und hat ihn vorbeigeschoben.“ Damit war nach 26 Minuten alles wieder offen, und mit diesem Stand ging es auch in die Halbzeit.

Der Elfmeter zum 2:1 als Wendepunkt

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung laut Marcheggs Obmann lange eng. Gerade deshalb maß er einer Szene in der zweiten Hälfte besondere Bedeutung bei. „Der Elfmeter zum 2:1, da ist das Spiel in die Richtung der Heimischen gekippt“, sagte Chladek über die entscheidende Phase. In der 67. Minute verwandelte erneut Nomilner und schnürte damit seinen Doppelpack. Hauskirchen blieb zwar im Spiel, doch aus Marchegger Sicht war genau dieser Treffer der Moment, in dem die Partie zu kippen begann. Endgültig entschieden wurde das Match aber erst tief in der Nachspielzeit. Da setzte Marchegg noch einen Konter, und Ales Stroncer sorgte nach einem Querpass mit dem 3:1 für den Schlusspunkt. Aus einem lange offenen Spiel wurde so erst ganz am Ende ein Heimsieg mit zwei Toren Vorsprung.

Stabil gegen den Ball, nach vorne noch Luft

Den größten Unterschied sah Chladek nicht darin, dass seine Mannschaft den Gegner an die Wand gespielt hätte. Vielmehr verwies er auf die Arbeit gegen den Ball und auf die Ordnung im eigenen Spiel. „Die Defensive hat sehr gut funktioniert. Wir waren defensiv sehr stabil“, sagte er. Genau darin lag für ihn auch der entscheidende Fortschritt an diesem Tag. Seine Zusammenfassung fiel entsprechend klar aus: „Wir waren diesmal defensiv stabiler und haben im richtigen Moment unsere Tore geschossen.“ Ganz ohne Kritik wollte er den Auftritt aber nicht stehen lassen. „Beim einen oder anderen Umschaltmoment hätten wir noch effektiver sein können“, meinte der Obmann. Das passt zu seinem Gesamtbild: Marchegg war diesmal kompakt und konsequent, sah aber durchaus noch Möglichkeiten, Angriffe sauberer und direkter zu Ende zu spielen.

Gegen einen starken Gegner sauber zu Ende gespielt

Dass dieser Sieg gegen einen guten Gegner zustande kam, hob Chladek ausdrücklich hervor. „Auch Hauskirchen hat einige Chancen gehabt und steht nicht zu Unrecht auf den vorderen Plätzen“, sagte er und ordnete damit das 3:1 auch gleich richtig ein. Marchegg musste sich diesen Heimerfolg also in einem Spiel holen, das nie bequem wurde und in dem die Gäste immer wieder präsent waren. Umso wichtiger war aus Sicht der Gastgeber, dass die Mannschaft ruhig blieb und ihre Chancen in den entscheidenden Momenten nutzte. Auch mit der Leistung des Unparteiischen war Chladek zufrieden: „Die Schiedsrichterleistung war über neunzig Minuten sehr gut.“ Für Marchegg bleibt damit ein Sieg, der nicht aus klarer Überlegenheit entstand, sondern aus Stabilität, Geduld und Treffern zum richtigen Zeitpunkt.

1. Klasse Nord: Marchegg : Hauskirchen - 3:1 (1:1)

  • 91
    Ales Stroncer 3:1
  • 67
    Adam Nomilner 2:1
  • 26
    Adam Nomilner 1:1
  • 9
    Stefan Perci 0:1