Spielberichte

„Die erste Halbzeit hat das Spiel entschieden“ – Großengersdorf verliert 0:8

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SC Orth/Donau
SC Großengersdorf

In der 1. Klasse Nord hat SC Orth/Donau am Samstag SC Großengersdorf mit 8:0 besiegt. Aus Sicht von Großengersdorf-Trainer Patrick Groher war die Partie schon vor der Pause entschieden, weil seine Mannschaft den frühen Druck des Gegners nicht in den Griff bekam und defensiv zu viele einfache Räume anbot. Der 7:0-Halbzeitstand sprach eine deutliche Sprache und ließ den Gästen keine echte Möglichkeit mehr, noch einmal zurückzukommen.

Fußball und violette Fußballschuhe

Foto von Frantzou Fleurine auf Unsplash

Orth zieht schon vor der Pause klar davon

Der Spielverlauf war aus Sicht der Gäste schnell unangenehm. Bereits in der 5. Minute brachte Roman Sabler die Gastgeber in Führung, in der 10. Minute erhöhte derselbe Spieler auf 2:0. Damit war früh zu sehen, in welche Richtung die Partie laufen würde. Groher sagte nach dem Spiel: „Wir haben gegen einen sehr guten Gegner gespielt, der in der ersten Halbzeit sehr viel Druck ausgeübt hat.“ Genau dieser Druck machte Großengersdorf zu schaffen. In der 22. Minute traf Sabler auch zum 3:0, ein weiterer schwerer Schlag für seine Mannschaft. Danach ging es Schlag auf Schlag weiter. Pascal Pokorny stellte in der 29., 33. und 35. Minute mit einem lupenreinen Dreierpack auf 6:0. Kurz vor der Pause erhöhte Moritz Loibl in der 44. Minute sogar noch auf 7:0. Spätestens da war die Begegnung schon klar entschieden.

„Die Defensive war definitiv der Knackpunkt“

Groher musste nach dieser ersten Hälfte nicht lange nach Erklärungen suchen. Seine Analyse fiel klar aus und drehte sich fast komplett um das Verhalten gegen den Ball. „Wir haben einige defensive Probleme gehabt und sehr schnell Tore bekommen“, sagte der Trainer. Noch deutlicher wurde er, als er den zentralen Grund für die Niederlage benannte: „Die Defensive war definitiv der Knackpunkt. Wir haben die Zuteilung nicht gehabt und dem Gegner zu viele Räume im letzten Drittel gelassen.“ Damit beschrieb er genau das, was sich auch im Ergebnis widerspiegelte. Orth kam immer wieder zu guten Abschlüssen, weil Großengersdorf in der Ordnung nicht stabil genug war. Groher sprach von „Eigenfehlern“ und „Ungeordnetheit“ und meinte damit jene Phasen, in denen seine Mannschaft keinen Zugriff bekam. Für ihn stand fest, dass die Gastgeber diese Schwächen „eiskalt ausgenutzt“ haben und der Sieg deshalb auch in dieser Höhe verdient war.

Nach der Pause ruhiger, aber die Entscheidung war längst gefallen

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Resultat nicht mehr im gleichen Tempo, doch für Großengersdorf war das Spiel bei sieben Gegentoren Rückstand schon gelaufen. Groher hielt seiner Mannschaft immerhin zugute, dass sie nicht völlig auseinanderfiel. „Ab Halbzeit zwei haben wir ein wenig mehr Ballbesitz gehabt, haben trotzdem nicht aufgehört, Fußball zu spielen, aber mit einem 0:7 im Rücken war das Spiel dann schon längst erledigt“, sagte er. Den einzigen Treffer der zweiten Halbzeit erzielte Daniel Schneider in der 83. Minute zum 8:0-Endstand. Gleichzeitig fand Groher auch klare Worte für die Stärke des Gegners. Orth habe „sehr hoch attackiert“, „sehr viel über die Flügel angegriffen“ und die Chancen effektiv genutzt. Besonders hob er hervor, dass bei den Gastgebern „die Boxbesetzung immer top“ gewesen sei. Diskussionen über den Unparteiischen wollte der Trainer gar nicht erst aufkommen lassen. „Die Schiedsrichterleistung war absolut in Ordnung“, stellte er klar. So blieb unter dem Strich eine deutliche Niederlage für Großengersdorf und eine Analyse, die vor allem an der ersten Halbzeit und an den defensiven Problemen ansetzt.

1. Klasse Nord: Orth : Großengersdorf - 8:0 (7:0)

  • 83
    Daniel Schneider 8:0
  • 44
    Moritz Loibl 7:0
  • 35
    Pascal Pokorny 6:0
  • 33
    Pascal Pokorny 5:0
  • 29
    Pascal Pokorny 4:0
  • 22
    Roman Sabler 3:0
  • 10
    Roman Sabler 2:0
  • 5
    Roman Sabler 1:0