Spielberichte

„Wir wollen nach oben“ – SC-Stronsdorf-Trainer Bernd Zinser über Bilanz, Teamgeist und Ziele

SC Stronsdorf

In der 1. Klasse Nordwest zieht Bernd Zinser, Trainer des SC Stronsdorf, nach einer durchwachsenen Hinrunde Bilanz. Nach starkem Start musste sein Team zuletzt mehrere Niederlagen hinnehmen – unter anderem gegen SV Spillern, Großrußbach, SV Göllersdorf und SV Leobendorf II –, während gegen ÖTSU Großmugl ein Befreiungsschlag gelang. Stronsdorf liegt aktuell mit 19 Punkten aus 14 Spielen auf Platz 9 der Tabelle – hinter den eigenen Erwartungen, wie Zinser offen zugibt. Im Gespräch bleibt der Coach ruhig, gefestigt und zuversichtlich. Das Ziel bleibt, in der Rückrunde wieder Anschluss an das obere Mittelfeld zu finden.

Mann hält Anzeigetafel, die eine Nachspielzeit von fünf Minuten anzeigt

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Stabiler Saisonstart, schwierige Wochen

„Wir sind sehr gut in die Saison gestartet“, beschreibt Zinser den Auftakt. Der Schwung der ersten Runden sei zuletzt allerdings etwas verloren gegangen. Nach jeweils knappen Niederlagen gegen SV Spillern, Großrußbach, SV Göllersdorf und SV Leobendorf II habe man zwar Punkte liegen gelassen, doch der Zusammenhalt innerhalb des Teams bleibe intakt.

Besonders die Partie gegen Großrußbach beeindruckte den Trainer – nicht nur, weil der Tabellenführer mit 14 Siegen aus 14 Spielen eine beeindruckende Serie hinlegte, sondern weil Stronsdorf dort gesehen habe, „dass man, wenn man eine Mannschaft ist, viele Hürden bewältigen kann und das mit einem Mann weniger.“ Das Duell mit ÖTSU Großmugl brachte schließlich den ersehnten Sieg und neue Energie in die Kabine.

Ruhiges Umfeld und neue Impulse im Betreuerteam

„Die Stimmung ist im Verein gut, im Umfeld ist es ruhig. Man kann sehr gut mit der Mannschaft arbeiten“, fasst Zinser die Lage zusammen. Trotz der schwierigen Phase bleibt die Atmosphäre konstruktiv, die Mannschaft ziehe geschlossen mit. Um zusätzliche Qualität zu sichern, gab es zuletzt personelle Veränderungen: Zwei Spieler verließen den Verein (Apl und Suchy), drei neue (Seiter, Griesbacher und Snepfenberg) kamen hinzu.

Zudem wurde das Trainerteam erweitert – ein neuer Torwarttrainer unterstützt nun die tägliche Arbeit. Verletzungsbedingt seien derzeit mehrere Akteure angeschlagen, „aber keine gröbere Verletzung“, wie Zinser erleichtert feststellt.

Ausblick: Gemeinsam nach oben

Trotz der jüngsten Rückschläge zeigt sich Zinser entschlossen: „Wir werden unser Bestes geben, damit wir uns platztechnisch natürlich nach oben orientieren – wir sind schon hinter unseren Erwartungen.“ Der Trainer will keine Einzelspieler hervorheben – die Mannschaft stehe klar im Vordergrund. Die Rückrunde soll zeigen, dass die Arbeit im Training Früchte trägt.

Die Basis scheint gegeben: ein engagierter Kader, ein harmonisches Umfeld und klare Ziele. Im Vordergrund steht der Teamgedanke – und der feste Wille, die positive Entwicklung fortzusetzen, um in der 1. Klasse Nordwest wieder näher an die Spitzenteams heranzurücken.