In der 1. Klasse Nordwest kämpft Harun Uzun mit SV Eintracht Pulkautal um Stabilität und eine positive Entwicklung. Auf drei Siege in Serie – gegen USV Leitzersdorf, Obritz / Hadres-M. und ATSV Hollabrunn – folgte zuletzt eine Niederlage gegen SK Ernstbrunn. Der Trainer blickt dennoch zuversichtlich auf die kommenden Wochen. „Die Stimmung ist gut“, sagt Uzun. Mit 17 Punkten nach 14 Spielen steht sein Team derzeit auf dem zehnten Tabellenplatz, nur knapp hinter der oberen Hälfte.

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Rückblickend auf die vergangene Saisonhälfte hebt Harun Uzun vor allem die Entwicklung im mannschaftlichen Abwehrverhalten hervor. „Richtig gut funktioniert hat am Ende, dass wir kompakt standen und alle direkten Duelle gewonnen haben. Jeder Spieler wusste genau, was er zutun hat.“, erklärt der Trainer. Diese defensive Stabilität war ein wesentlicher Grundstein für eine Phase, in der Pulkautal gegen Wildendürnbach zunächst ein Remis erkämpfte und anschließend dreimal in Folge siegreich blieb.
Besonders das konsequente Zweikampfverhalten und die geordnete Raumaufteilung sorgten dafür, dass die Mannschaft in mehreren Partien wenig hinten zuließ. Uzun spricht von einem „wichtigen Lernprozess“, den das Team auch in Drucksituationen umgesetzt habe.
Auf dem Transfermarkt kam es bei Pulkautal zuletzt zu zwei Abgängen: Petr Krivanek und Matthäus Macho haben den Verein verlassen. Ein Neuzugang für die Offensive soll künftig zusätzliche Impulse geben. Uzun hält große Stücke auf den neuen Stürmer: „Er weiß, wo das Tor steht“, sagt er und betont, dass sich der Neuzugang bereits gut einfügt und mit der Mannschaft harmoniert. Offensiv hatte in der Hinrunde besonders Matthäus Macho überzeugt, bevor er den Klub verließ.
Defensiv stach Petr Filip mit konstanten Leistungen heraus. Die Mischung aus Talenten und erfahrenen Kräften bleibt nach Meinung des Trainers entscheidend, um den sportlichen Aufwärtstrend zu festigen.
Unter den bisherigen Gegnern beeindruckte Harun Uzun besonders SK Ernstbrunn: „Ernstbrunn hat mit ihren spielerischen Qualitäten herausgestochen“, lobt der Trainer. Die Niederlage gegen den aktuellen Tabellendritten zeigt, dass Pulkautal noch an Konstanz in den entscheidenden Momenten arbeiten muss. Trotzdem blickt Uzun optimistisch in die Zukunft.
Ziel bleibt ein Platz in der oberen Tabellenhälfte. Aktuell rangiert das Team mit 17 Punkten auf Position zehn – drei Punkte hinter Wildendürnbach (8.) und knapp vor USV Leitzersdorf (12.). Uzun sieht seine Mannschaft auf dem richtigen Weg: „Wir sind gerade in der Tabellenhälfte und wollen versuchen, einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen.“ Mit dieser klaren Marschroute geht Pulkautal geschlossen in die nächsten Aufgaben, um den positiven Lauf vor der Winterpause fortzusetzen.