In der 1. Klasse Nordwest traf USV Nappersdorf auf USV Niederleis; im Mittelpunkt stand die Einschätzung von Markus Wolf, der nach einem kampfbetonten Duell klare Worte fand. Ohne das Ergebnis zu überhöhen, beschrieb er eine schwache erste Hälfte und eine kontrollierte zweite, in der seine Mannschaft viel Ballbesitz hatte – am Ende blieb es jedoch bei der 1:2-Niederlage. Standards prägten die Partie, die Stimmung war selbstkritisch und zugleich nach vorn gerichtet.

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Wolf ordnete das Spiel als kampfbetont ein. In der ersten Hälfte, die er als schwach bewertete, kassierte Niederleis zwei Gegentore nach ruhenden Bällen: Zunächst führte ein Freistoß knapp außerhalb des Strafraums durch Harun Cetin zum Rückstand (3., 1:0), später fiel nach einem Eckball und zwei Nachschüssen das 0:2 durch Harun Cetin (28., 2:0). Für Nappersdorf traf jeweils Harun Cetin – sein Doppelpack gab der Partie die Richtung.
Nach der Pause drehte sich das Kräfteverhältnis. „In der ersten Halbzeit war es ausgeglichen, in der zweiten Halbzeit hatten wir klar mehr Ballbesitz, aber es hat nicht gereicht“, bilanzierte Wolf. Den Anschlusstreffer besorgte in der 51. Minute Frantisek Lörinczi (2:1), doch trotz klarer Spielanteile blieb die Wende aus – Endstand aus Niederleis-Sicht: 1:2.
Auch diskussionswürdige Szenen wollte der Coach nicht aufmachen: „Über die Schiedsrichterleistung möchte ich keinen Kommentar abgeben.“ Stattdessen richtete er den Blick auf Inhalte: mehr Wege durchs zweite Drittel statt schneller Vertikalbälle, den Ball häufiger laufen lassen, Laufwege und Flexibilität schärfen, weil die Positionen zuletzt zu starr gehalten wurden. „Unsere Leistung in der ersten Halbzeit war nicht gut. Die zweite Halbzeit war okay.“
Prägend blieb der Doppeltorschütze der Gastgeber, Harun Cetin; Niederleis will seine Abläufe nun Woche für Woche in die richtige Richtung entwickeln.