Zwischen dem SV Eintracht Pulkautal und dem SV Spillern spiegelte sich der Druck des Abstiegskampfs wider – in einem Spiel der 1. Klasse Nordwest, in dem Christian Malek einen nervösen Start, aber zugleich großen Willen und Disziplin bei seinem Team betonte. Er sprach von einem präsenteren Auftreten seiner Mannschaft und einem gerechten Ausgang, ohne den Fokus auf Einzelne zu legen. Insgesamt überwog Erleichterung – auch wegen der Stabilität bei Standards und dem professionellen Umgang mit der aufgeheizten Situation.

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Malek ordnete die Partie über weite Strecken mit klaren Vorteilen für sein Team ein: „Mein Team hat mehr Spielanteile gehabt, mehr fürs Spiel und für den Sieg unternommen.“ Man sei präsenter und siegessicherer aufgetreten und über 90 Minuten die bessere Mannschaft gewesen. Die Anfangsphase war jedoch von Nervosität geprägt: Beide Teams stecken mitten im Abstiegskampf. Das Endergebnis war seiner Meinung nach gerecht.
Nach dem 0:0 zur Halbzeit stellten frühe Szenen nach Wiederbeginn die Weichen: Adin Salihovic traf in der 46. und 61. Minute zum 1:0 und 2:0, ehe Alexander Astl in der 69. Minute zum 3:0 abschloss. Malek sah darin die entscheidende Phase: „Das 1:0 und natürlich das 2:0 war dann spielentscheidend, um mehr oder weniger den Sack zuzumachen.“
Zur Ausrichtung sagte der Trainer: „Grundsätzlich wurde alles zu meiner Zufriedenheit umgesetzt.“ Kleine technische Wackler ordnete er der unvermeidbaren Grundnervosität im Abstiegskampf zu – der eine oder andere vermeidbare Ballverlust sei in dieser Lage verkraftbar. Besonders hob er die Reaktion auf ruhende Bälle hervor: „Wir haben gewusst, dass der Gegner bei den Standards sehr stark ist. Da haben wir bärenstark reagiert und nahezu keine Torchance zugelassen.“ Gefährlich wurde Pulkautal zumeist nach Standards, den Großteil dieser Situationen verteidigte Spillern jedoch souverän. Bei individuellen Auszeichnungen blieb Malek zurückhaltend und wollte keinen einzelnen Spieler öffentlich hervorheben.