Zwischen SV Göllersdorf und SV Unterstinkenbrunn entwickelte sich in der 1. Klasse Nordwest ein intensives Duell – zunächst von klarer Göllersdorfer Dominanz geprägt, später hochspannend bis zur Entscheidung in Minute 90. Sektionsleiter Christoph Riederer hob nach der Partie die gelungene Balance aus stabiler Abwehr und zielstrebiger Offensive hervor und betonte die exakte Umsetzung der taktischen Vorgaben. Personell fehlte Göllersdorf Nikolaus Schmidt.

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„Ein gerechtes Ergebnis aufgrund vieler Torchancen für Göllersdorf“, fasste Riederer den Verlauf zusammen. Auch bei den Spielanteilen sah er seine Elf klar vorne. Der Start passte zum Bild: Bereits in der 4. Minute brachte Ihor Balukh die Hausherren mit 1:0 in Führung – der frühe Treffer war Ausdruck der Überlegenheit der Anfangsphase. Göllersdorf blieb tonangebend und ging mit einer 1:0-Führung in die Pause.
Besonders die Defensive wusste zu überzeugen: „Wir wollen die Abwehr hervorheben, die dieses Mal sehr stark verteidigt hat, vor allem Florian Unger und Manuel Schießwald“, so Riederer. Nach vorne setzte Göllersdorf immer wieder Nadelstiche und blieb gefährlich. Dennoch kippte die Partie kurz vor Schluss in Richtung Drama: In der 81. Minute traf Filip Vosmera zum 1:1 für Unterstinkenbrunn – der späte Ausgleich machte die Schlussphase zum offenen Schlagabtausch.
Die Antwort der Heimelf blieb konsequent und folgte dem Matchplan, den Riederer hervorhob: Die taktische Vorgabe des Trainers wurde bis zum Schluss durchgezogen. In der 91. Minute setzte Philipp Zieger mit dem 2:1 den umjubelten Schlusspunkt. Göllersdorf belohnte sich damit für eine disziplinierte, dominante Leistung – kompakt in der Grundordnung, zielstrebig im letzten Drittel und nervenstark bis zur letzten Aktion. Weitere Ausfälle neben Nikolaus Schmidt gab es nicht.