Spielberichte

Martin Haselmayr (Trainer USV Leitzersdorf): „Der Sieg war nie in Gefahr“

ATSV Hollabrunn
USV Leitzersdorf

Deutlicher Auswärtsdreier in der 1. Klasse Nordwest: Der ATSV Hollabrunn unterlag dem USV Leitzersdorf mit 0:7. Vier Treffer von Vinicius Leite Teles legten den Grundstein für einen Nachmittag, an dem die Gäste das Geschehen klar kontrollierten. „Das war von der ersten bis zur letzten Minute eine klare Angelegenheit für uns“, sagte Trainer Martin Haselmayr, der die frühe Führung und die konzentrierte Vorstellung seiner Mannschaft hervorhob: „Der Sieg war nie in Gefahr.“

Fußball liegt neben dem Spielfeld

Foto von Duc Van auf Unsplash

Frühe Führung, dann konsequent nachgelegt

Leitzersdorf nahm das Spiel von Beginn weg in die Hand und setzte früh das erste Ausrufezeichen. In Minute 10 stellte Vinicius Leite Teles auf 0:1 und gab damit die Richtung vor. Die Gäste blieben am Drücker, spielten geduldig weiter und legten nach: Teles erhöhte in der 30. Minute auf 0:2, ehe Ivan Bosnjak mit dem 0:3 in der 37. Minute für klare Verhältnisse zur Pause sorgte. „Es war wichtig, dass wir frühzeitig in Führung gehen und Ruhe ins Spiel bringen“, erklärte Haselmayr. Nach dem Seitenwechsel änderte sich am Bild nichts. Teles traf gleich nach der Pause in Minute 50 zum 0:4 und schnürte sieben Minuten später mit dem 0:5 seinen Viererpack. Leitzersdorf ließ hinten wenig zu und blieb vorne zielstrebig: Stefan Jovanovic stellte in der 70. Minute auf 0:6, ehe Dino Cavkic in Minute 85 den 0:7-Endstand besorgte.

Ball und Gegner im Griff – Teles glänzt

Was den Auftritt prägte, war die Kontrolle über Ball und Gegner. „Wir haben achtzig Prozent Ballbesitz gehabt, haben den Gegner immer früh gestört und Gott sei Dank relativ früh Tore gemacht“, fasste Martin Haselmayr zusammen. Aus seiner Sicht kam Hollabrunn kaum in gefährliche Räume: „Hollabrunn hat keine einzige Torchance gehabt.“ Offensiv überzeugte vor allem Vinicius Leite Teles. „Der Vini hat das sehr gut gemacht. Er hat seine Tore als Stürmer gemacht“, sagte der Coach, der neben dem Torjäger auch das Kollektiv lobte: „Es waren ein paar schön herausgespielte Tore, ich glaube, Standards waren auch zwei dabei.“ Trotz des klaren Resultats sah Haselmayr noch Luft nach oben: „Wir hätten den letzten Pass viel sauberer spielen müssen, dann wären sicher noch ein, zwei Chancen mehr gekommen.“ Insgesamt war er aber zufrieden: „Der Sieg war hochverdient.“

Respekt für Hollabrunn, Lob für den Unparteiischen – Blick nach vorne

Bei allem Jubel über die drei Pflichtpunkte fand der Leitzersdorfer Trainer auch anerkennende Worte für den Gegner: „Man muss Hollabrunn ein Kompliment machen, dass sie überhaupt noch antreten. Sie geben ihr Bestes und sind dabei immer fair“. Diskussionen über Entscheidungen blieben aus, die Partie verlief sehr ruhig: „Es hat überhaupt keine strittigen Situationen gegeben. Der Schiedsrichter war sehr ruhig, es hat alles gepasst“, so Haselmayr. Gefragt nach dem Unterschied an diesem Tag, fiel sein Urteil klar aus: „Wir haben einfach mehr Qualität am Platz gehabt. Wir waren klar stärker – von den Spielern her und vom Auftreten.“ Mit nun 27 Punkten steht Leitzersdorf ordentlich da. Haselmayr blickt entsprechend pragmatisch nach vorne: konzentriert bleiben, jeden Gegner ernst nehmen und die gute Form in die nächsten Aufgaben mitnehmen.

1. Klasse Nordwest: Hollabrunn : Leitzersdorf - 0:7 (0:3)

  • 85
    Dino Cavkic 0:7
  • 70
    Stefan Jovanovic 0:6
  • 57
    Vinicius Leite Teles 0:5
  • 50
    Vinicius Leite Teles 0:4
  • 37
    Ivan Bosnjak 0:3
  • 30
    Vinicius Leite Teles 0:2
  • 10
    Vinicius Leite Teles 0:1