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„Das 2:0 war der Schlüsselmoment“ – Spillern bringt den spielbestimmenden Auftritt diesmal ins Ziel

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ÖTSU Großmugl
SV Spillern

In der 1. Klasse Nordwest hat SV Spillern beim ÖTSU Großmugl mit 3:0 gewonnen und sich laut Trainer Christian Malek für einen über weite Strecken sehr kontrollierten Auftritt belohnt. Spillern war von Beginn an das aktivere Team, ließ trotz vieler weiter Bälle kaum Gefährliches zu und setzte mit dem 2:0 kurz vor der Pause genau in einer heiklen Phase den entscheidenden Stich.

Spieler steht mit einem Fuß auf einem Ball

Foto von Jonathan Ward auf Unsplash

Spillern sofort im Spiel

Christian Malek beschrieb einen Start, in dem seine Mannschaft sofort da war. „Meine Mannschaft hat von der ersten Minute an Engagement gezeigt“, sagte der Spillern-Trainer und verwies darauf, dass sein Team Großmugl früh unter Kontrolle gebracht habe. Einfach war das auf dem kleinen Platz trotzdem nicht, weil die Gastgeber mit vielen weiten Bällen und daraus entstehenden Standards immer wieder auf den zweiten Ball drückten. Gefährlich wurde es laut Malek aber kaum. Spillern verteidigte diese Situationen „sehr gut“ und blieb selbst die spielbestimmende Mannschaft. Dazu kam, dass sich die Gäste nicht nur auf lange Bälle verließen, sondern bewusst von hinten herausspielen wollten. „Wir wollten einen kultivierteren Fußball spielen“, sagte Malek. Schon in der Anfangsphase sprang dabei auch eine große Möglichkeit mit einem Stangenschuss heraus.

Das 2:0 fällt genau in die Drangphase von Großmugl

Belohnt wurde dieser Auftritt in der 25. Minute, als Tunahan Can einen Freistoß zum 1:0 verwandelte. Auch danach blieb Spillern zunächst am Drücker, ehe Großmugl laut Malek vor der Pause für einige Minuten besser ins Spiel fand. Genau diese Phase hob der Trainer später als den Wendepunkt hervor. „Das 2:0 war der Schlüsselmoment“, sagte er, weil seine Mannschaft davor „ein paar Fehlpässe“ hatte und die Räume im Defensivverhalten nicht mehr so eng waren wie zuvor. Umso wichtiger war das 2:0 in Minute 39: Nach einem weiten Wechselball nahm Tobias Piringer stark mit, brachte den Ball scharf hinter die Abwehr und Mahir Selimovic vollendete. Noch vor der Pause stand damit ein 2:0, das Spillern spürbar Ruhe gab. Nach dem Seitenwechsel legten die Gäste rasch nach, als Adin Salihovic in der 54. Minute auf 3:0 stellte.

Zweikämpfe als Basis und ein Sieg mit Nachdruck

Dass es am Ende so klar wurde, führte Malek vor allem auf die Arbeit gegen den Ball und die Präsenz in den Duellen zurück. „Wenn du in den Zweikämpfen präsent bist und sie gewinnst, hast du schon die halbe Miete“, sagte er. Genau diesen Zugang habe Spillern von Beginn an gezeigt und einem robusten Gegner gleich klargemacht, dass „auch mit uns nicht leicht Kirschen essen ist“. Gleichzeitig sprach der Trainer Großmugl eine couragierte Leistung nicht ab. Die Gastgeber seien bei Standards und weiten Bällen immer gefährlich gewesen und hätten gute Kopfballspieler in ihren Reihen, deshalb sei der Sieg „kein Selbstläufer“ gewesen. Umso zufriedener war Malek mit dem Gesamtauftritt. „Ich bin wirklich stolz“, sagte er und verwies auch auf die eingewechselten Spieler, die ihren Teil zu einer „sehr guten Mannschaftsleistung“ beigetragen hätten. Nach vier Runden hält Spillern damit bei fünf Punkten.

1. Klasse Nordwest: Großmugl : Spillern - 0:3 (0:2)

  • 54
    Adin Salihovic 0:3
  • 39
    Mahir Selimovic 0:2
  • 25
    Tunahan Can 0:1