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"Die Effizienz war heute sicher der Unterschied" – Gaubitsch dreht das Derby noch vor der Pause

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Unterstinkenbrunn
UFC Gaubitsch

Im Kellerduell der 1. Klasse Nordwest hat sich SV Unterstinkenbrunn dem UFC Gaubitsch mit 1:2 geschlagen geben müssen. In einem Derby, das laut Obmann Florian Uhl "von der Spannung gelebt" hat, gerieten die Gäste früh in Rückstand, drehten die Partie aber noch vor der Pause. Für Gaubitsch war es nach schwierigen Wochen ein Sieg, der vor allem von Moral, defensiver Arbeit und guter Chancenverwertung getragen wurde.

Spieler mit dem Fuß auf dem Ball

Foto von Hal Gatewood auf Unsplash

Früher Dämpfer, dann die schnelle Reaktion

Das Spiel bekam früh seinen ersten Ausschlag. Unterstinkenbrunn ging bereits in der 8. Minute durch Dominik Moucka mit 1:0 in Führung. Florian Uhl schilderte das Gegentor als Angriff über die Seite, nach dem eine präzise Flanke in den Strafraum kam und Moucka in der Mitte frei zum Kopfball kam. Viel Zeit, um an diesem Rückstand zu knabbern, hatte Gaubitsch aber nicht. Schon in der 10. Minute stellte David Ledecky auf 1:1 und brachte die Gäste damit sofort zurück in die Partie. Damit war das Derby wieder offen, und genau diese schnelle Antwort hob Uhl nach dem Spiel besonders hervor. In der 35. Minute drehte Gaubitsch die Begegnung dann endgültig. Adam Teichmann traf zum 2:1, nachdem die Gäste laut Uhl über mehrere Stationen sauber kombiniert hatten. Mit dieser Führung ging Gaubitsch auch in die Pause.

Uhl sieht Moral und Effizienz als Schlüssel

Für den Obmann lag der entscheidende Punkt nicht nur im Ergebnis, sondern vor allem in der Art und Weise, wie seine Mannschaft auf den frühen Rückstand reagierte. "Entscheidend war sicherlich, dass wir nach dem frühen Rückstand relativ zeitnah noch in der ersten Halbzeit das Spiel drehen konnten. So haben wir auch ein bisschen Sicherheit gewonnen", sagte Uhl. Gerade in einem Derby mit viel Bedeutung im unteren Tabellenbereich sei das ein wichtiger Faktor gewesen. Dazu kam aus seiner Sicht die bessere Verwertung der Möglichkeiten. "Die Effizienz war heute sicher der Unterschied", erklärte er. Uhl ordnete ein, dass Unterstinkenbrunn gerade am Anfang "etwas mehr vom Spiel" gehabt habe. Gaubitsch habe sich in dieser Phase aber nur ein Gegentor eingefangen und dann selbst aus zwei Möglichkeiten zwei Treffer gemacht. Genau daraus sei am Ende der Vorteil entstanden, den die Gäste bis zum Schlusspfiff verteidigten.

Defensiv stabil, nach vorne noch Luft und ein Schritt in die richtige Richtung

Neben der Effizienz gefiel Uhl vor allem die Reaktion seiner Mannschaft nach dem frühen Nackenschlag. "Wir haben gleich Moral bewiesen und sind nach dem Rückstand sofort zurückgekommen. Das spricht sicher für die Mannschaft", sagte er. Gleichzeitig machte er klar, dass noch nicht alles perfekt war. "Im letzten Drittel geht vielleicht noch das eine oder andere Mal mehr", meinte Uhl, der seine Mannschaft defensiv aber ausdrücklich lobte: "Defensiv war es heute grundsätzlich sehr gut." Auch dem Gegner stellte er ein ordentliches Zeugnis aus. Unterstinkenbrunn sei "eine gute Mannschaft, physisch stark und vor allem läuferisch extrem stark", sagte Uhl mit Blick auf die vielen Duelle in diesem Derby. Diskussionsstoff sah er im Spielverlauf kaum. "Der Schiedsrichter hat das wirklich sehr gut geleitet", sagte der Gaubitsch-Obmann. So blieb unter dem Strich ein Sieg, der für die Gäste mehr war als nur drei Punkte. Nach einigen Rückschlägen in den vergangenen Wochen sei das "ein Schritt in die richtige Richtung" gewesen. Entsprechend zuversichtlich blickt Uhl voraus und hofft, dass Gaubitsch bis zur Winterpause noch "einige Siege" nachlegen kann.

1. Klasse Nordwest: Unterstinkenbrunn : Gaubitsch - 1:2 (1:2)

  • 35
    Adam Teichmann 1:2
  • 10
    David Ledecky 1:1
  • 8
    Dominik Moucka 1:0