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„Wir danken nur unserem Tormann“ – Gaubitsch holt gegen Ernstbrunn einen goldenen Punkt

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UFC Gaubitsch
SK Ernstbrunn

In der 1. Klasse Nordwest hat UFC Gaubitsch am Freitag gegen SK Sparkasse Ernstbrunn ein 1:1 geholt und aus Sicht von Trainer Marek Dite einen ganz wichtigen Zähler mitgenommen. Nach der Pausenführung durch Noah Waismayer glich Emir Dilic kurz nach Wiederbeginn aus. Dite machte danach keinen Hehl daraus, warum der Punkt blieb: „Wir danken nur unserem Tormann. Für uns ist das ein goldener Punkt.“

Spieler in Schwarz-Blau führt den Ball

Bild von jcomp auf Freepik

Gaubitsch hält in der ersten Hälfte dagegen

Dass auf seine Mannschaft ein schwieriger Abend zukommen würde, hatte Dite schon vor dem Anpfiff erwartet. „Wir haben ein schweres Spiel erwartet, weil Ernstbrunn ein Absteiger ist und eine Qualitätsmannschaft hat“, sagte der Gaubitsch-Trainer. Genau diesen Eindruck habe der Gegner laut Dite auch von Beginn an bestätigt. Ernstbrunn zeigte nach seiner Einschätzung „ab der ersten Minute“ seine Qualität und war über weite Strecken das stärkere Team. Trotzdem ging Gaubitsch in der 34. Minute in Führung. Noah Waismayer brachte die Gastgeber mit 1:0 voran, und so stand trotz der spielerischen Vorteile der Gäste zur Pause ein Heimvorsprung auf der Anzeigetafel.

Der Ausgleich kommt früh, der Punkt bleibt trotzdem

Die zweite Hälfte hatte sich Gaubitsch anders vorgestellt. Dite sagte, seine Mannschaft habe nach dem Seitenwechsel „aktiv bleiben“ wollen und sich zugleich auf die Defensive konzentrieren müssen. Dieser Plan hielt aber nicht lange. Schon in der 49. Minute traf Emir Dilic zum 1:1 für Ernstbrunn und stellte die Partie damit früh wieder auf Anfang. Für Gaubitsch war das ein Rückschlag, weil der Vorsprung aus der ersten Hälfte damit rasch weg war. Dite ließ danach aber keinen Zweifel daran, wie er die restliche Spielzeit gesehen hat: „Ernstbrunn hatte noch weitere Chancen“, sagte er zunächst, später sprach er sogar von „mindestens fünf oder sechs hundertprozentigen Chancen“. Gerade deshalb ordnete er das Remis klar ein: „Für uns ist das wirklich gut. Ein Punkt ist ein goldener Punkt.“

Standards vorne, viel Arbeit hinten

Ganz ohne eigene gute Phasen war der Auftritt der Gaubitscher aus Sicht ihres Trainers nicht. Dite hob vor allem die offensiven Standards hervor. „Unsere offensiven Standards haben gut funktioniert, wir waren da wirklich sehr stark, hatten Möglichkeiten und haben Druck gemacht“, erklärte er. Auch die Schlussphase fiel in seiner Bewertung nicht schlecht aus. „Die letzten zwanzig Minuten haben wir relativ gut gespielt“, meinte der Trainer. Insgesamt blieb seine Analyse aber sehr ehrlich. „Sonst war Ernstbrunn siebzig Minuten besser und hatte mehr Chancen“, sagte Dite offen. Dass es trotzdem beim 1:1 blieb, schrieb er fast ausschließlich seinem Schlussmann zu. „Unser bester Spieler war der Tormann. Er hat wirklich fünf oder sechs hundertprozentige Chancen gehalten, und das war sehr wichtig für uns“, sagte der Gaubitsch-Coach. Zu den beiden Treffern selbst meinte er nur kurz, beide seien „schöne Aktionen“ gewesen und gut kombiniert herausgespielt worden.

Ein Remis, das Gaubitsch gerne mitnimmt

Am Ende blieb bei Gaubitsch deshalb weniger das Gefühl eines verlorenen Vorsprungs als vielmehr die Erleichterung über einen wichtigen Zähler gegen einen starken Gegner. Dite sprach durchgehend mit großem Respekt über Ernstbrunn und stellte deren technische und fußballerische Qualität mehrmals heraus. Auch rund um die Spielleitung sah er keinen Anlass für Diskussionen und bezeichnete die Leistung des Unparteiischen als „in Ordnung“. Es war ein Abend, an dem Gaubitsch zwar nicht über die längste Strecke das aktivere Team war, sich aber mit Einsatz, guten Standards und einem starken Tormann im Spiel hielt. Mit dem 1:1 nimmt die Mannschaft aus der neunten Runde genau jenen Punkt mit, den ihr Trainer nach dem Schlusspfiff ohne Umschweife als „golden“ bezeichnete.

1. Klasse Nordwest: Gaubitsch : Ernstbrunn - 1:1 (1:0)

  • 49
    Emir Dilic 1:1
  • 34
    Noah Waismayer 1:0