In der 1. Klasse Ost hat ASK Eichkogel am Freitagabend beim SV Zwölfaxing mit 2:0 gewonnen. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte ohne Tore legten die Gäste nach der Pause spürbar zu und entschieden die Partie mit Treffern von Simon Odey und Stefano Fenoli. Obmann Andreas Raimund Schilder machte den Unterschied klar an drei Punkten fest: einer starken Abwehr, einem Spitzentag von Stefan Beck und effizienter Chancenverwertung.

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Lange war es genau die enge Partie, die auch das 0:0 zur Halbzeit ausdrückte. Schilder sprach rückblickend von einem „ausgeglichenen Fußballmatch“ und beschrieb einen Abend, an dem sich zunächst keine Mannschaft klare Vorteile erarbeiten konnte. Zwölfaxing stand nach seiner Einschätzung „sehr stabil hinten“ und war für Eichkogel deshalb nur schwer zu bespielen. Dazu kamen auf beiden Seiten Aluminiumtreffer, wie der Obmann schilderte: ein Lattenschuss auf Seiten der Gäste und ein Stangenschuss für die Hausherren. Auch bei den Spielanteilen sah Schilder beide Teams auf ähnlichem Niveau. Umso bezeichnender war seine Wahrnehmung schon in der Pause, als er am Rand sagte: „Wer heute das erste Tor schießt, wird die Partie gewinnen.“ Genau so sollte es dann auch kommen.
Nach dem Seitenwechsel veränderte sich das Spiel aus Sicht der Gäste dann doch spürbar. „Zum Anpfiff der zweiten Halbzeit waren wir von der ersten Minute an um das Quäntchen besser“, sagte Schilder, und dieses kleine Plus reichte Eichkogel, um die Partie in wenigen Minuten auf seine Seite zu ziehen. In der 52. Minute brachte Simon Odey die Gäste in Führung, und Schilder hatte diese Szene besonders präsent. „Er hat den ersten Spieler überspielt, dann den zweiten. Von draußen haben schon viele gerufen, er soll schießen. Er hat es nicht gemacht, ist noch am dritten vorbei und hat den Ball dann souverän ins Eck geschoben“, erzählte er. Nur sechs Minuten später legte Stefano Fenoli nach. Auch diesen Treffer hob Schilder hervor: „Er hat auf rund zwanzig Metern einen Spalt bekommen, einen Spieler überspielt und dann von der Ecke des Sechzehners Richtung Tor geschossen. Das war ein prachtvoller Weitschuss genau ins Kreuzeck.“ Mit diesem 0:2 war für Eichkogel der Weg zum Auswärtssieg frei.
Dass Zwölfaxing nach dem Doppelschlag nicht mehr zurückkam, war für Schilder vor allem eine Frage der Defensivarbeit. „Bis zum Schluss haben wir eigentlich keine Torchance mehr zugelassen“, sagte der Obmann, der das eigene Abwehrverhalten überhaupt als entscheidenden Punkt des Abends sah. „Das Prunkstück gestern war die Abwehr“, stellte er klar und rückte dabei besonders Stefan Beck in den Mittelpunkt. Über den Schlussmann fand Schilder sehr deutliche Worte: „Er hatte einen grandiosen Abend, hat den Kasten sauber gehalten, sehr gut hinausgespielt und von hinten laut dirigiert.“ Deshalb stand für ihn auch fest: „Spieler des Abends war unser Tormann Stefan Beck.“ Insgesamt sprach Schilder von einem fairen Fußballabend ohne besondere Vorkommnisse und zollte auch dem Gegner Respekt. Zwölfaxing habe „gut dagegengehalten“ und ein ordentliches Spiel gezeigt, nur im letzten Drittel habe der Abschluss gefehlt. Oder, wie Schilder es zusammenfasste: „Der wesentliche Unterschied war unsere grandiose Abwehr, der sehr gute Tormann und dass die Offensivspieler aus wenig Torchancen viel gemacht haben.“ Für Eichkogel bedeutet das nach sieben Runden neun Punkte, während Zwölfaxing bei sechs Zählern hält. Ganz abgeschrieben wird der Gastgeber vom Eichkogel-Obmann aber nicht: „Ich glaube, dass Zwölfaxing noch seine Punkte machen wird.“