Spielberichte

„Dann hat Soma Lörinczy seine Sommerfestspiele gehabt“ – Götzendorf macht aus dem 0:0 noch ein 6:0

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ASC Götzendorf
SV Zwölfaxing

In der 1. Klasse Ost hat ASC Götzendorf Oranjezz am Freitagabend gegen SV Zwölfaxing mit 6:0 gewonnen. Zur Pause stand es trotz klarer Vorteile noch 0:0, danach zog die Heimmannschaft in kurzer Zeit davon. Obmann Thomas Siegl sprach von einer über 90 Minuten dominierenden Leistung und hob vor allem die Geduld hervor, mit der seine Mannschaft nach der torlosen ersten Hälfte weiter ihr Spiel durchzog.

Fußballtor

Foto von Mike Robinson auf Unsplash

Zur Pause noch offen, auf dem Platz aber schon klar verteilt

Dass dieses Spiel am Ende so deutlich ausging, hatte für Siegl seinen Ursprung schon lange vor dem ersten Treffer. „Wir waren die dominierende Mannschaft. Über neunzig Minuten“, sagte der Götzendorfer Obmann und verwies dabei vor allem auf die erste Hälfte, in der seine Mannschaft das Spiel laut eigener Einschätzung bereits klar im Griff hatte. Der einzige Makel aus Sicht der Gastgeber war bis dahin das Ergebnis. „Wir haben in der ersten Halbzeit schon drei, vier hundertprozentige Torchancen gehabt“, schilderte Siegl, dennoch ging es mit einem 0:0 in die Kabinen. Dass Götzendorf in dieser Phase nicht unruhig wurde, war für ihn ein wichtiger Punkt. Gerade in solchen Spielen kann ein torloser Zwischenstand unangenehm werden, doch die Gastgeber blieben laut Siegl bei ihrer Linie und hielten das Tempo hoch.

Vier Tore in zehn Minuten drehen das Spiel endgültig

Nach dem Seitenwechsel kam dann genau die Phase, die Siegl als entscheidend hervorhob. In der 52. Minute brachte Soma Lörinczy Götzendorf mit 1:0 in Führung, nur vier Minuten später legte derselbe Spieler das 2:0 nach. Als Zalan Barna Nagy in der 59. Minute auf 3:0 stellte, war der Widerstand der Gäste praktisch gebrochen, ehe Lörinczy in der 62. Minute auch noch das 4:0 folgen ließ. Siegl machte keinen Hehl daraus, wer in diesen Minuten im Mittelpunkt stand: „In den ersten Minuten der zweiten Halbzeit hat unser Stürmer Soma drei Tore geschossen.“ Und noch deutlicher formulierte er es mit einem Satz, der den Abend treffend zusammenfasste: „Dann hat Soma seine Sommerfestspiele gehabt.“ Aus einem zähen 0:0 war innerhalb kurzer Zeit eine klare Sache geworden.

Geduld, Teamgeist und ein Gegner, der sich trotzdem wehrte

Auch nach dem 4:0 blieb Götzendorf am Drücker und baute den Vorsprung weiter aus. Zalan Barna Nagy traf in der 76. Minute noch zum 5:0, in der Nachspielzeit setzte Daniel Mihajlovic mit dem 6:0 den Schlusspunkt. Für Siegl war das aber nicht nur eine Frage der Tore, sondern vor allem der Haltung seiner Mannschaft. „Teamgeist, Geduld nach der ersten Halbzeit“, nannte er als jene Punkte, die diesmal besonders gut funktioniert hätten. Gleichzeitig fand er auch für den Gegner respektvolle Worte. Zwölfaxing sei „sehr bemüht und kämpferisch“ gewesen, sagte Siegl, stellte aber ebenso klar fest: „In Summe waren wir heute überlegen.“ Genau dieser Eindruck zieht sich auch durch den Spielverlauf: erst klarer Vorteil ohne Ertrag, dann ein schneller Doppelschlag, danach volle Kontrolle und am Ende ein Ergebnis, das die zweite Hälfte deutlich widerspiegelt.

Ein Abend, der Selbstvertrauen geben soll

Für Götzendorf bleibt damit vor allem die Erkenntnis, dass die Mannschaft auch dann ruhig geblieben ist, als sich der Aufwand zunächst noch nicht auf der Anzeigetafel zeigte. Das war der Kern von Siegls Analyse und wohl auch der wichtigste Unterschied zwischen einer dominanten ersten und einer treffsicheren zweiten Halbzeit. Dass am Ende nicht nur ein Sieg, sondern gleich ein 6:0 steht, gibt der Leistung zusätzlich Gewicht. Vor allem die kurze, druckvolle Phase nach der Pause mit den Treffern von Soma Lörinczy und Zalan Barna Nagy hat das Spiel entschieden, ehe Daniel Mihajlovic den Schlusspunkt setzte. Für die Gastgeber war es damit ein Abend, an dem sich Überlegenheit, Geduld und Effizienz nach dem Seitenwechsel schließlich auch im Ergebnis klar niederschlugen.

1. Klasse Ost: Götzendorf : Zwölfaxing - 6:0 (0:0)

  • 91
    Daniel Mihajlovic 6:0
  • 76
    Zalan Barna Nagy 5:0
  • 62
    Soma Lörinczy 4:0
  • 59
    Zalan Barna Nagy 3:0
  • 56
    Soma Lörinczy 2:0
  • 52
    Soma Lörinczy 1:0