In der 1. Klasse Ost hat der ASK Klein-Neusiedl am Samstag ein umkämpftes Heimspiel gegen den SC Höflein mit 2:1 gewonnen. Trainer Martin Karner sprach danach von einer „Abwehrschlacht“, die seine Mannschaft „mit Bravour gemeistert“ habe. Nach viel Ballbesitz ohne große Wirkung zu Beginn kippte die Partie laut Karner mehr und mehr in Richtung der Gäste, doch Klein-Neusiedl nutzte seine wenigen Momente und brachte den Vorsprung mit großem Einsatz über die Zeit.

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Karner schilderte eine Partie, in der seine Elf zunächst zwar viel den Ball hatte, daraus aber kaum Ertrag zog. „Von Beginn weg hatten wir einiges an Ballbesitz, konnten aber daraus keine Torchancen kreieren“, sagte der Trainer. Mit zunehmender Spieldauer kam Höflein laut seiner Einschätzung besser hinein und übernahm immer mehr. Gerade in dieser Phase schlug Klein-Neusiedl zu: In der 31. Minute fing die Heimelf einen Pass in der gegnerischen Abwehr ab, Semir Kapic blieb vor dem Tor ruhig und stellte auf 1:0. Für die Gastgeber war das ein Treffer genau zum richtigen Zeitpunkt, denn bis zur Pause stand damit ein knapper, aber wichtiger Vorsprung, obwohl Karner den Gegner zu diesem Zeitpunkt bereits mit mehr Anteilen am Spiel gesehen hatte.
Auch nach dem Seitenwechsel bekam Höflein das Spiel laut Karner rasch in die gewünschte Richtung. „Anfang der zweiten Halbzeit hat Höflein sofort Druck ausgeübt. Das Spielgeschehen hat sich zumeist in unserer Hälfte abgespielt“, sagte er. Umso wertvoller war aus Sicht der Hausherren das 2:0 in der 53. Minute, als Philipp Riedl eine der wenigen Umschaltsituationen nutzte. Ruhe brachte der zweite Treffer aber nicht dauerhaft. Klein-Neusiedl verteidigte tief, ließ nach Aussage seines Trainers trotzdem nur wenig klare Chancen zu und musste in der 71. Minute doch den Anschlusstreffer hinnehmen, als Juraj Kiss zum 2:1 abschloss. Karner sprach dabei von einer „abseitsverdächtigen Position“, betonte aber zugleich, dass seine Mannschaft diese heikle Phase mit großem Aufwand und viel Disziplin überstanden habe.
Was für Karner an diesem Nachmittag besonders zählte, war weniger die spielerische Leichtigkeit als vielmehr der Widerstand seiner Mannschaft. „Es war eine Abwehrschlacht von unserer Seite, die wir mit Bravour gemeistert haben“, sagte der ASK-Coach. Als wichtigsten Moment hob er eine Rettungstat von Christoph Dober hervor, der einen Ball noch auf der Linie per Kopf klärte. „Das hat noch einmal einiges an Prozenten freigemacht und den Willen gezeigt, den wir heute an den Tag gelegt haben“, meinte Karner. Genau diesen Willen und Einsatzgeist nannte er auch als größten Pluspunkt seiner Elf. Höflein bescheinigte er eine gute und engagierte Leistung, zugleich habe der Gegner „sehr, sehr langsam“ gespielt, wodurch Klein-Neusiedl bei tiefem Stehen die Lücken immer wieder schließen konnte. Auch die Leistung des Schiedsrichters beurteilte Karner als in Ordnung. Mit dem 2:1 hält Klein-Neusiedl nun bei 24 Punkten und bleibt nach zwölf Runden als Tabellendritter voll in der Spitzengruppe.