Spielberichte

SV Grimmenstein-Co-Trainer Lukas Brandstetter: "Ein Derby mit Höhen, Tiefen und viel Emotion" – 3:2 Sieg im Derby

SC Zöbern
SV Grimmenstein

Der Derby-Nachmittag in der 1. Klasse Süd hatte es in sich: Zwischen dem SC Zöbern und dem SV Grimmenstein erlebte Co-Trainer Lukas Brandstetter eine intensive Partie, in der sein Team nach eigener Wahrnehmung über weite Strecken die Kontrolle hatte – und die durch eine Gelb-Rote Karte eine klare Wendung nahm. "Wir haben über weite Strecken das Spiel bestimmt und sich viele Chancen erarbeitet - vor allem durch Standards. ", sagte er, räumte aber auch eine Delle ein: "Nach unserem Führungstreffer sind wir zu passiv geworden – da fiel auch das Gegentor." Die Unterzahl des Gegners war dann in dieser Situation natürlich ein Vorteil: "Der Platzverweis war logischerweise ein hilfreicher Faktor, um das Spiel gegen einen engagierten Gegner noch drehen zu können."

Nahaufnahme der Beine eines Spielers mit blauen Fußballschuhen

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay

Chancenplus für den SV Grimmenstein 

Doch schon zuvor, aber vor allem danach registrierte er zahlreiche Gelegenheiten für seine Mannschaft: "Wir hatten sehr viele Chancen und Standards, die wir leider nicht konsequent zu Ende gespielt haben." Der lange Druck mündete schlussendlich aber doch noch in den Treffer zum 2:2 (Daniel Püchl, 79.) und eine schöne Kombination wurde zum 3:2 vollendet (Milos Grubor, 86.).

Plan, Passivität und Fairness-Einschätzung

Taktisch sah Brandstetter sein Team im Soll – mit einer klar benennbaren Schwächephase: "Wir haben unser Spiel durchgezogen - auch nach dem Rückstand, sind kompakt gestanden und haben unsere Stärken gut ausgespielt. Das zwischenzeitliche 2:1 für Zöbern war ein Eigenfehler, den wir aber im Spiel schnell abgehakt haben." Insgesamt blieb er bei seiner Bewertung: "Natürlich spielte der Platzverweis in unsere Karten, aber ich bin davon überzeugt, dass wir auch ohne Unterzahl des Gegners zumindest einen Punkt geholt hätten – die Mannschaft hat über das gesamte Spiel sehr viel Kampfgeist und Moral bewiesen und sich mit dem Sieg dafür belohnt." Das Endergebnis stimme somit mit dem Spielverlauf überein.

Jokerwirkung und Derby-Charakter

Als prägenden Akteur hob Brandstetter einen Einwechselspieler hervor: "Wahrscheinlich Milos Grubor – nach seiner Einwechslung hat er das Spiel mit seiner Präsenz und seinem Tor maßgeblich beeinflusst." Auch insgesamt spiegelte die Partie für ihn das erwartete Gesicht des Duells wider: "Zöbern war spritzig, agil und kampfbetont – ein klassisches Derby."

Die Hausherren trafen dabei doppelt (Bence Jozsef Reizinger, 26. & 61.), ehe Grimmenstein in der Schlussphase das Blatt wendete. Davor brachte Fabian Aulabauer sein Team 1:0 in Führung. Personell gab es aus Sicht des Co-Trainers keine neuen Sorgen: Auf die Frage nach verletzten oder angeschlagenen Spielern antwortete er knapp: "Nein, es gab keine."

1. Klasse Süd: Zöbern : SVG - 2:3 (1:1)

  • 86
    Milos Grubor 2:3
  • 79
    Daniel Püchl 2:2
  • 61
    Bence Jozsef Reizinger 2:1
  • 26
    Bence Jozsef Reizinger 1:1
  • 4
    Fabian Aulabauer 0:1