Nach dem 7:2 gegen USC Eibesthal zeigte sich Sektionsleiter Julian Trötzmüller von USV 1950 Hauskirchen gelassen und zuversichtlich. In der 2. Klasse Weinviertel sprach er über Dominanz am Ball, enge Abseitsentscheidungen und eine Mannschaft, die in der Rückrunde geschlossen auftritt. Die Stimmung ist entsprechend positiv: Trötzmüller betont Geschlossenheit und Spielfreude – aber auch den Anspruch, Chancen noch konsequenter zu nutzen und die Leistungen in den kommenden Wochen zu bestätigen. „Es ist jedes Mal souverän gewesen und macht richtig Spaß zum Zuschauen.“

Image by Jörg Struwe from Pixabay
Aus seiner Sicht lag der Schlüssel in der klaren Kontrolle des Geschehens. „Wir hatten sicher 70 Prozent Ballbesitz.“ Eibesthal verteidigte tief, Hauskirchen drückte das Spiel konstant in die gegnerische Hälfte. „Uns wurden zwei Abseitstore – das waren ziemlich enge Entscheidungen – aberkannt. Wir hatten sicher noch drei, vier Großchancen, und zweimal hat der Torhüter stark gehalten.“ Demgegenüber kam der Gegner nur zu vereinzelten Halbchancen – das Chancenverhältnis sprach deutlich für Hauskirchen.
Die Partie begann mit einem Dämpfer: Die Gäste gingen in der 12. Minute 0:1 durch Cenek Cenek in Führung. Hauskirchen antwortete prompt und zielstrebig: Filip Kukucka stellte in der 19. Minute auf 1:1, ehe Marek Ondryas in der 22. Minute drehte. Florian Schön erhöhte in der 35. Minute auf 3:1 – die verdiente Pausenführung. Nach dem Wechsel setzte Stefan Zeiner in der 54. Minute das nächste Ausrufezeichen zum 4:1. Kukucka legte mit einem Doppelpack (74., 78.) nach und schnürte insgesamt einen Dreierpack. In der 75. Minute hatten die Gäste kurzzeitig auf 5:2 durch Cenek Cenek verkürzt, ehe Christoph Perci in der 80. Minute den 7:2-Endstand fixierte. „Wenn wir unsere Chancen noch konsequenter ausspielen, hätte es wohl noch das eine oder andere Tor mehr geben können“, resümierte Trötzmüller.
In der Bewertung strittiger Szenen blieb der Sektionsleiter sachlich: Aus seiner Sicht war lediglich das zweite Tor der Gäste abseitsverdächtig, ansonsten passte vieles. Standards spielten diesmal kaum eine Rolle. Für die nächsten Wochen setzt Trötzmüller auf die bisher gezeigte Geschlossenheit und Konstanz in der Rückrunde: Wenn die Mannschaft ihr Niveau abruft, ist er „guter Dinge“. Die Mischung aus Stabilität, Ballkontrolle und Spielfreude soll weitertragen – getragen von einer Einheit, die sich aktuell selbstbewusst präsentiert.