In der 1. Klasse Süd trafen der SV Grimmenstein und der SV Grünbach aufeinander. Aus Grünbacher Sicht ordnete Obmann Harald Winkler die Partie als mental herausfordernd ein. Er sprach von einem Spiel, das von Fehlern beider Seiten lebte, sah den Ballbesitz ausgeglichen und hob nach der Pause die stabile Defensive des Gegners hervor.

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Winkler resümierte, die Führung der Gegner habe stark von individuellen Unsauberkeiten seines Teams profitiert. Keine Seite dominierte klar, das Ballbesitzverhältnis sei ausgeglichen gewesen. Nach der Pause hielt Grünbach das Spiel zwar offen, fand aber kaum zwingende Abschlüsse, weil Grimmenstein die gefährlichen Räume konsequent schloss. Entscheidend war aus seiner Sicht, wer die Fehler des Gegners konsequenter bestrafte. Vor der Pause schlug das Pendel klar in Richtung Grimmenstein aus; danach steigerte sich die Stabilität der Grünbacher, ohne dass der entscheidende Durchbruch im letzten Drittel noch gelang.
Der Auftakt gehörte den Gästen: Patrik Gajan traf in Minute 11 zum 1:0. Der schnelle Ausgleich fiel kurz darauf nach einem leicht vermeidbaren Eckball – Daniel Püchl stellte in der 14. Minute auf 1:1. Prägend für die Wende waren zudem Ballverluste im Zentrum: Das 1:2 resultierte aus einem Fehler im Mittelfeld und ging auf das Konto von Thomas Aulabauer (26.). Noch vor der Pause erhöhte Fabian Aulabauer auf 1:3 (43.), womit es zur Halbzeit 1:3 aus Grünbacher Sicht stand. In der Schlussphase setzte Daniel Püchl mit dem 1:4 in der 93. Minute den Schlusspunkt – ein Treffer, der an Winklers Gesamtsicht nichts mehr änderte.
Winklers Schwerpunkt lag klar auf der psychologischen Komponente. Nicht eine spielerische Überlegenheit des Gegners, sondern das Nachgeben nach dem 1:2 habe die Richtung vorgegeben. Entsprechend formulierte er für sein Team den Auftrag, Rückschläge schneller wegzustecken, um in Kippmomenten präsenter und stabiler zu bleiben. Strittige Szenen spielten aus seiner Sicht keine Rolle, die Leitung des Spiels lobte er ausdrücklich. Als stärksten Akteur bei Grimmenstein hob er Thomas Aulabauer hervor. Für die zweite Halbzeit notierte er, dass seine Elf das Spiel offenhielt, aber keine nennenswerten Chancen mehr kreieren konnte – eine Konstellation, die die zuvor verspielte Ausgangsbasis nicht mehr korrigieren ließ.