Nach 45 Minuten deutete wenig auf einen Heimerfolg für den SC Pfaffenschlag hin. Denn der SV Weitra führte durch einen Treffer von Michal Repa mit 1:0. Doch in Durchgang zwei zündeten die Heimischen ein spielerisches Feuerwerk, nutzten die Chancen und setzten sich noch mit 4:1 durch.
Die Heimischen aus Pfaffenschlag übernahmen von Beginn an das Kommando, ohne jedoch die großen Chancen herauszuspielen. Weitra hingegen zeigte sich in der ersten Halbzeit sehr effektiv. "Sie haben aus zwei Chancen ein Tor gemacht", so Pfaffenschlags Trainer Martin Spielhofer. Michal Repa zirkelte knapp vor der Pause einen Freistoß in die Maschen. Mit 1:0 für Weitra ging es in die Kabinen.
"Wir haben uns in der Pause noch einmal zusammengerauft. Zum Glück haben wir dann gleich den Ausgleich gemacht", so Spielhofer. Nach einem Corner war Miroslav Sancl mit dem Fuß zur Stelle. Pfaffenschlag erhöhte noch einmal das Tempo. Weitra fand aber genau in dieser Phase die beste Chance vor, doch Torhüter Michael Liebhart hielt seinen Kasten sauber. Nach einer Stunde sorgte Klaus Winkelbauer für die erstmalige Führung der Gastgeber. Er setzte sich auf der Seite durch und zog aus spitzem Winkel ab. Nur zwei Minuten später war die Entscheidung gefallen. Denn nach einem Eckball übernahm Michael Rameder den Abpraller und traf zum 3:1.
In der Nachspielzeit sorgte Legionär Pavel Svoboda für den 4:1-Endstand. "Das war eine Kombination der Jungen, die eingewechselt wurden", freute sich Spielhofer. Hofstetter und Sprinzl hatten Svoboda herrlich freigespielt.