Spielberichte

ESV Schwarzenau, Sektionsleiter Robin Franta: „Viele Verletzte“ – nüchternes Herbstfazit und vorsichtiger Optimismus

ESV Schwarzenau

In der 1. Klasse Waldviertel zieht Robin Franta, Sektionsleiter des ESV Schwarzenau, ein ehrliches Fazit zur abgelaufenen Herbstsaison. Nach 13 gespielten Runden steht die Mannschaft auf Platz 10 der Tabelle – mit 15 Punkten und einer Bilanz, die zwischen Lichtblicken und Rückschlägen pendelt. Auf eine Punkteteilung gegen den SV Waldhausen folgten Rückschläge gegen den USC Hartl Haus und Amaliendorf-Aalfang, ehe gegen den SCU Koller Nondorf ein kurzer Aufschwung gelang. Zum Abschluss blieb der erhoffte Befreiungsschlag aus. Verletzungen und personelle Engpässe prägten die Saisonhälfte, dennoch bleibt die Stimmung im Klub positiv.

Tormann beim Abstoß

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Ein Herbst mit vielen Ausfällen

„Viele Verletzte, nicht so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben“, bringt Robin Franta die Situation auf den Punkt. Die personellen Sorgen zogen sich über Wochen, und mehrere Neuzugänge konnten aufgrund von Blessuren kaum eingesetzt werden. Nach einem ordentlichen Saisonstart bremste das Verletzungspech den ESV Schwarzenau aus – eine Dauerbelastung für Team und Trainerumfeld.

Trotz zahlreicher Ausfälle zeigte die Mannschaft Charakter, auch wenn Zähler im engen Ligageschehen mehrfach knapp verpasst wurden. Besonders die Duelle mit der Tabellenspitze machten deutlich, dass Schwarzenau konkurrenzfähig ist, sofern die personelle Situation stabil bleibt. Doch Franta dämpft Erwartungen: „Die derzeit verletzten Spieler werden nicht mehr fit.“

Das Kollektiv als Stärke

Trotz aller Schwierigkeiten betont Franta die positive Grundstimmung: „Aufbruch mit den Neuen im Team ist zu spüren“, beschreibt er das Mannschaftsgefühl. Namen einzelner Spieler hebt er bewusst nicht hervor – das Team zählt als Einheit. Dieses kollektive Verständnis ist im Verein tief verankert:

Niemand steht über dem Team, die mannschaftliche Geschlossenheit soll die Wende in der Rückrunde bringen. In den letzten Runden vor der Winterpause zeigte die Truppe dieses Wir-Gefühl besonders deutlich, als sie auch nach Rückschlägen nicht aufgab und sich gegenseitig unterstützte. Gerade in einer Phase, in der die Tabelle eng beisammenliegt – Schwarzenau trennen nur zwei Punkte vom achten Platz –, ist dieser Zusammenhalt ein wichtiges Signal.

Blick auf die Rückrunde

Für die zweite Saisonhälfte gibt sich der Sektionsleiter realistisch, aber motiviert. Veränderungen im Kader mit 2 neuen Legionären gab es, im Betreuerteam ist vorerst nichts geplant: „Soweit bleibt alles zusammen“, sagt Franta über die Mannschaft. Ziel ist es, weiterhin geschlossen aufzutreten und die knappen Partien künftig auf die eigene Seite zu ziehen. Die Aufgaben der Rückrunde – unter anderem Wiedersehen mit dem SCU Koller Nondorf und dem USC Hartl Haus – bieten Chancen, Versäumtes nachzuholen.

Trotz der Ausfälle will der Verein auf seine Geschlossenheit bauen: Mit solider Defensive, kontrolliertem Spielaufbau und mannschaftlicher Disziplin soll der Platz im gesicherten Mittelfeld gefestigt werden. Nach einem Herbst zwischen Berg und Tal blickt der ESV Schwarzenau mit vorsichtigem Optimismus in die Zukunft – getragen von einem starken Teamgeist, den Robin Franta und seine Mannschaft in der Liga weiterleben wollen.