In der 1. Klasse Waldviertel kämpft Daniel Glaser mit dem SV Kirchberg/Walde in einer intensiven Saison um Stabilität und Konstanz. Nach einem vielversprechenden Start in die neue Liga bremsten zuletzt schwierige Wochen die Euphorie. Im Ligaportal-Interview spricht der Trainer offen über die aktuelle Stimmung, personelle Entwicklungen, jüngste Ergebnisse und das klare Ziel, den Klassenerhalt zu sichern und gestärkt in die kommende Saison zu gehen. Mit 14 Punkten aus 13 Spielen liegt die Mannschaft derzeit auf Rang 11, punktgleich mit dem Zwölften Heidenreichstein. Dennoch zeigt sich Glaser zuversichtlich, dass das Team geschlossen reagiert und die Trendwende schafft.

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Nach dem Aufstieg zeigte sich Kirchberg/Walde in der ersten Halbserie durchaus konkurrenzfähig. In den letzten fünf Partien wechselten sich jedoch Höhen und Tiefen ab: Auf einen Auswärtssieg bei USC Schweiggers folgten drei Niederlagen gegen USV Brand-Nagelberg, 1. SV Vitis und USV Raxendorf, bevor mit einem Sieg über SV Albrechtsberg ein wichtiges Lebenszeichen gelang.
„Wir sind sehr gut in die neue Liga gestartet und haben schnell gepunktet“, erklärt Glaser. „Leider sind dann ein paar Spiele nicht nach Wunsch gelaufen, daher stehen wir jetzt im hinteren Drittel der Tabelle.“ Zur Stimmung sagt er: „Im Verein und im Umfeld ist sie sehr gut.“
Für die Rückrunde präsentiert sich der Kader nahezu in voller Stärke. „Eigentlich nicht“, antwortet Glaser auf die Frage nach verletzten Spielern. „Bis auf ein paar Kleinigkeiten sind auch die Langzeitverletzten der Vorsaison wieder zurück.“ Die Winterpause sei gut genutzt worden, um die Mannschaft physisch und mental zu festigen.
Zudem wurde personell nachgelegt: drei bis vier neue Spieler kamen hinzu, um in beiden Mannschaften für mehr Tiefe zu sorgen. „Mal schauen, wie sich die neuen Spieler einfinden“, so Glaser. „Ziel ist die bestmögliche Integration, damit der Konkurrenzkampf auf gesunder Basis wächst.“
Herausragende Einzelspieler wollte der Trainer bewusst nicht nennen: „Ich bin mit der gesamten Mannschaftsleistung zufrieden. Wir sind ein Team, da gehören alle zusammen.“ Diese Haltung prägt auch seine Sicht auf die Gegner der Liga: „Der Gegner ist nur dann stark gewesen, wenn wir unsere Eigenfehler gehabt haben. Sobald wir unser Spiel spielen, können wir mit jeder Mannschaft mithalten.“ Der Fokus liegt auf eigener Stabilität und konsequenter Fehlervermeidung. Besonders betont Glaser den Schulterschluss zwischen Spielern, Fans und Funktionären: „Wir werden alles daran setzen, die Mannschaft in der Liga zu halten. Dazu brauchen wir jeden Spieler, jeden Fan, jeden vom Vorstand.“
Mit dieser Geschlossenheit will der SV Kirchberg/Walde die restlichen Partien entschlossen angehen und die entscheidenden Punkte einfahren, um den Klassenerhalt frühzeitig zu fixieren. Glaser blickt optimistisch nach vorne: „Wenn jeder an einem Strang zieht, werden wir unser Ziel erreichen und nächstes Jahr wieder gestärkt antreten können.“