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USC Hartl Haus Echsenbach siegt 2:0 in Gastern – Josef Baireder: „Mit diesem Kampfgeist weitermachen“

USV Gastern
USC Hartl Haus

Nach dem Auswärtsspiel von USC Hartl Haus Echsenbach bei USV Gastern in der 1. Klasse Waldviertel ordnete Sektionsleiter Josef Baireder den 2:0-Erfolg entschlossen ein. Er sprach von einem verdienten Auftritt, betonte die hohe Intensität und dass sein Team von Beginn an die besseren Chancen hatte. Strittige Szenen habe er keine gesehen; vielmehr hob er den Kampfgeist hervor und den Plan, genau mit dieser Einstellung weiterzumachen.

Mann hält Anzeigetafel, die eine Nachspielzeit von sieben Minuten anzeigt

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Intensität und Kontrolle

Aus Sicht von Josef Baireder prägte vor allem die Energie im Zentrum die Partie. „Die Intensität war hoch. Es war ein Spiel, das durch viele Zweikämpfe im Mittelfeld geprägt war, aber wir haben nicht wirklich viele Chancen zugelassen.“ Seine Mannschaft strahlte von Beginn an mehr Gefährlichkeit aus und hielt Gastern weitgehend vom eigenen Tor fern. Der Tenor: Wer die Duelle im Mittelfeld annimmt, sie gewinnt und konsequent verteidigt, gibt dem gesamten Spiel die Richtung vor. Genau das nahm Echsenbach an diesem Tag für sich in Anspruch. Die Gäste agierten diszipliniert, hielten die Abstände eng und waren in den entscheidenden Momenten wacher. So ergab sich das Bild einer Begegnung, in der die Hartl‑Haus-Elf den Rhythmus bestimmte, den Ballbesitz häufig in sichere Zonen lenkte und nur selten Wellen des Heimteams zuließ. Das sorgte auf der Bank und auf dem Rasen für spürbare Ruhe – ein Fundament, auf dem man den restlichen Auftritt aufbauen konnte.

Schlüsselmomente und Effizienz

Entscheidend waren am Ende wenige, aber klare Aktionen im letzten Drittel. In der 38. Minute brachte Nico Strohmaier sein Team mit einem sauberen Abschluss mit 1:0 in Front. Baireder: "Das war Marke Traumtor", zur Pause blieb es bei diesem Zwischenstand. Gastern fand weiterhin kaum zwingend vors Tor, weil Echsenbach die gefährlichen Räume konsequent schloss und sowohl in den Kopfballduellen als auch bei den zweiten Bällen präsenter wirkte. In der Schlussphase setzte Krystof Kadlec in der 90. Minute den Schlusspunkt zum 2:0. Aus Sicht von Baireder spiegelte sich darin die zuvor skizzierte Statik: mehr Klarheit im eigenen Abschluss, mehr Kontrolle in den Zweikämpfen und die reife Balance zwischen Risiko und Absicherung. Vor diesem Hintergrund war seine Bewertung eindeutig – das Ergebnis passte zum Spielverlauf und zur Chancenverteilung, die seine Mannschaft von Beginn an zu ihren Gunsten gestaltet hatte.

Fazit, Ausblick und Fair Play

Baireder hielt seine Analyse prägnant: „Wir waren von Anfang an besser im Spiel, das Ergebnis ist somit gerecht.“ Strittige Szenen gab es aus seiner Sicht nicht; vielmehr überwog die Zufriedenheit darüber, dass der Plan in einem intensiven Match über viele Mittelfeldzweikämpfe aufging und man Gastern kaum etwas anbot. Für die nächsten Wochen nimmt er die gezeigte Haltung als Richtschnur mit und richtet den Blick auf Kontinuität: Der geforderte Kampfgeist soll zum Standard werden, um weiter zu punkten und die positive Energie in der Gruppe hochzuhalten.

Ein Zeichen des Respekts setzte er zudem in Richtung des Gegners: „Natürlich wünsche ich dem verletzten Spieler Patrik Stark aus Gastern alles Gute und hoffe das die Verletzung nicht zu schwer ist." Der Abend in Gastern endete damit nicht nur mit dem Gefühl, die eigene Linie bestätigt zu haben, sondern auch mit dem klaren Vorsatz, genau in dieser Tonlage weiterzumachen.

1. Klasse Waldviertel: USV Gastern : USC Hartl Haus - 0:2 (0:1)

  • 90
    Krystof Kadlec 0:2
  • 38
    Nico Strohmaier 0:1