In der 1. Klasse Waldviertel setzte sich der 1. SV Appel Vitis im Heimspiel gegen den USV Brand-Nagelberg mit 2:1 durch. Matchwinner war Doppel-Torschütze Martin Skoda, der früh traf und spät den Sieg fixierte. Co-Trainer Kevin Fasching sprach von einer eher chancenarmen Partie, in der Vitis vor allem mit stabiler Arbeit gegen den Ball überzeugte und Brand-Nagelberg trotz einer stärkeren Phase nach der Pause nur selten gefährlich werden ließ.

Foto: Harald Dostal/fodo.media
Vitis erwischte den besseren Start und legte die Basis für drei Punkte bereits im ersten Durchgang. „In der ersten Halbzeit sind wir besser ins Spiel gekommen und durch eine schöne Kombination mit 1:0 in Führung gegangen“, schilderte Co-Trainer Kevin Fasching. Das 1:0 besorgte in Minute 25 Martin Skoda, der damit früh die Richtung vorgab. Danach wurde es enger, das Spiel blieb über längere Phasen zerfahren. „Danach war es eher eine chancenarme erste Halbzeit“, so Fasching weiter. Brand-Nagelberg fand bis zur Pause kaum Durchschlagskraft, weil Vitis die Räume gut schloss und wenig zuließ. Zur Halbzeit stand es folgerichtig 1:0.
Nach dem Seitenwechsel kam der Gast besser ins Rollen. „Brand kam ein wenig besser ins Spiel, aber durch unsere sehr starke Defensivarbeit nicht wirklich zwingend“, fasste Fasching die Phase nach der Pause zusammen. In der 73. Minute fiel dennoch der Ausgleich: Jindrich Kucera stellte auf 1:1. Aus Sicht des Vitis-Co-Trainers ging dem Treffer ein Strafstoß voraus, ohne dass er es final bewerten wollte: „Das 1:1 war ein vermeintlicher Handelfmeter. Ob es wirklich Hand war oder Abseits vorlag, kann ich aus meiner Position nicht beurteilen.“ Brand-Nagelberg drückte danach auf den möglichen Sieg, doch Vitis stand kompakt. „Sie versuchten noch, auf Sieg zu spielen, konnten es aber in wenige Torchancen ummünzen, weil wir defensiv wirklich gut standen“, sagte Fasching. In der Schlussphase kam die Antwort der Gastgeber: In Minute 84 traf erneut Martin Skoda zum 2:1. Damit war Skodas Doppelpack zugleich die Entscheidung. „Besonders gut funktioniert hat wieder mal unsere Defensivarbeit, die heuer eines unserer Prunkstücke ist“, betonte der Co-Trainer, der die Stabilität hinten als Schlüssel zum Dreier sah.
Bei allem Jubel fand Kevin Fasching anerkennende Worte für den Gegner. „Brand-Nagelberg war sehr engagiert. Sie brauchten unbedingt drei Punkte und es war definitiv nicht einfach, gegen sie zu bestehen“, sagte er. Auch die Leitung der Partie wollte er nicht groß diskutieren: „Der Schiedsrichter hat im Großen und Ganzen ordentlich bis gut gepfiffen.“ Für die kommende Woche richtet sich der Blick schon nach vorne: „Wir sind bereit fürs Derby und wollen wieder etwas Zählbares mitnehmen“, so Fasching zum Ausblick nach einem Arbeitssieg, der dank Nervenstärke und einem eiskalten Martin Skoda auf die Habenseite rutschte.