In der 1. Klasse Waldviertel hat USC Hartl Haus Echsenbach am Sonntag bei USC Schweiggers einen 2:0-Auswärtssieg eingefahren. Nach einem schwierigen Beginn kippte die Partie aus Sicht der Gäste mit dem Führungstor von Jindrich Kucera. Sektionsleiter Josef Baireder sprach danach von einer dominanten Phase seiner Mannschaft und hob vor allem die kämpferische Leistung hervor.

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Ganz einfach war der Abend für Echsenbach zunächst nicht. „In den ersten zwanzig Minuten war Schweiggers besser im Spiel“, sagte Baireder und beschrieb damit eine Anfangsphase, in der die Gastgeber ordentlich hineinfanden. Danach drehte sich das Bild aus seiner Sicht aber Schritt für Schritt. „Danach sind wir immer besser geworden und waren die dominierende Mannschaft“, so der Sektionsleiter. Belohnt wurde das in der 32. Minute, als Jindrich Kucera zum 0:1 traf. Für Baireder war dieses Tor mehr als nur die Führung. „Mit diesem Tor ist das Spiel endgültig in unsere Richtung gekippt“, sagte er. Mit diesem Vorsprung ging Echsenbach auch mit 1:0 in die Pause.
Dass die Gäste die Partie nach der schwierigen Anfangsphase immer besser in den Griff bekamen, führte Baireder vor allem auf die Haltung seiner Mannschaft zurück. „Ausschlaggebend für den Sieg war für mich die kämpferische Leistung der Mannschaft. Die war top“, sagte er. Dazu kam, dass Echsenbach bei ruhenden Bällen Wirkung zeigte. „Aus Standards sind wir wieder gefährlich geworden“, meinte Baireder, und genau in diese Linie passte auch die Führung. Als Kucera in der 69. Minute seinen zweiten Treffer an diesem Abend nachlegte und auf 0:2 stellte, war der Vorsprung klarer und der Auswärtssieg auf einem sehr festen Fundament. Dass derselbe Spieler beide Tore erzielte, gab dem Erfolg der Gäste zusätzlich ein deutliches Gesicht.
Baireder erklärte den Sieg aber nicht nur über die beiden Treffer, sondern über das gesamte Auftreten seiner Mannschaft. „So müssen wir weiter machen. Das Mannschaftsgefüge stimmt gerade extrem gut.“, sagte er. Auch über Schweiggers verlor er keine großen Worte, ordnete den Verlauf aber klar ein: „Der Gegner war am Anfang stark, da war ich mir nicht sicher, in welche Richtung das Spiel kippt. Aber mit unserer Leistung haben wir das Spiel verdient gewonnen.“ Ganz zufrieden war er trotz des 2:0 dennoch nicht. „Vielleicht hätten wir das ein oder andere Tor mehr schießen können", hielt Baireder fest. Damit steht Echsenbach nach zwei Runden bei sechs Punkten und hat den Saisonstart in der Spitzengruppe hingelegt. Der Sektionsleiter wollte daraus nach dem Spiel keine große Geschichte machen, seine Botschaft war aber eindeutig: „Die Mannschaft hat eine top Einstellung, jeder läuft für den anderen. Wenn wir mit dieser kämpferischen Leistung weitermachen, können wir noch viele Punkte holen.“