In der 1. Klasse Waldviertel trennten sich der USV WFLG Raxendorf und der SV Albrechtsberg mit 2:2. Die Gäste legten früh vor und nahmen eine 2:1-Führung mit in die Pause, ehe die Raxendorfer nach dem Seitenwechsel immer mehr Druck machten. Chancen im Minutentakt und zwei Aluminiumtreffer schienen lange unbelohnt zu bleiben, bis Michal Matus in der Nachspielzeit doch noch den verdienten Ausgleich erzielte.

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Der SV Albrechtsberg erwischte den besseren Start und ging bereits in der 2. Minute in Führung. Nach einem Fehler in der Raxendorfer Defensive eroberte Pavel Kucharcuk rechts im Strafraum den Ball und flankte sofort an die zweite Stange, wo Fabio Frühwirth völlig frei stand und aus kurzer Distanz zum 0:1 einköpfte. Die Raxendorfer brauchten allerdings nicht lange für eine Reaktion.
Nur vier Minuten später stellte Jakub Kosorin den Spielstand wieder her. Am rechten Strafraumeck bekam er den Ball, legte ihn sich vor und schlenzte die Kugel mit dem linken Fuß unhaltbar ins lange Kreuzeck – ein Abschluss genau ins Eck zum 1:1. Die Anfangsphase war damit geprägt von offenem Schlagabtausch.
Nach dieser turbulenten Startphase flachte die Begegnung etwas ab, ehe der SV Albrechtsberg kurz vor der Pause wieder zuschlug – und wie. In der 36. Minute nahm sich Pavel Kucharcuk zentral vor dem Tor aus rund 20 Metern ein Herz und jagte den Ball genau in den Knick. Das Traumtor zum 1:2 war für Raxendorfs Keeper Mendl nicht zu halten und bescherte den Gästen die Pausenführung. Dazwischen blieb es körperlich robust, etwa beim Zusammenprall von Weigl und Haidl nach einem Eckball, beide konnten aber weitermachen.
Nach dem Seitenwechsel übernahm der USV WFLG Raxendorf klar das Kommando. Direkt zu Beginn der zweiten Hälfte hieß es, dass die Raxendorfer sehr engagiert aus der Kabine kamen und das Spiel an sich zogen. Zunächst fehlten aber die klaren Chancen, während Albrechtsberg bei einem Konter in der 53. Minute die große Möglichkeit auf das 1:3 hatte: Ein eingelaufener Stürmer verpasste den Stanglpass nur um Haaresbreite.
Ab etwa der Stunde spielten dann fast nur noch die Raxendorfer nach vorne. Zunächst vergab Gerebenits per Kopf eine Riesenchance, als seine Aufsetzervorlage von Donabaum zur Seite abgewehrt wurde und Kosorin den Abpraller knapp neben das Tor setzte. Kurz darauf wurde Gerebenits stark freigespielt, grätschte den Ball aber hauchdünn rechts vorbei – der Ausgleich lag in der Luft. Auf der anderen Seite meldete sich der SV Albrechtsberg noch einmal mit einem weiten Ball, bei dem ein Angreifer Raxendorfs Tormann Mendl überlupfte, der Ball aber nur an die Stange sprang, bevor die Heimdefensive klären konnte.
Die Schlussphase gehörte dann komplett der Heimelf. In der 70. Minute traf zunächst Matus nach einer Hereingabe von Kosorin die Stange, den Nachschuss setzte Gerebenits an die Latte, wobei die Aktion schon zuvor wegen Foulspiels zurückgepfiffen worden war. Nur wenig später versuchte Kosorin, Donabaum aus rund 30 Metern zu überlupfen, doch der Albrechtsberger Schlussmann konnte den Ball gerade noch zur Seite abwehren. Der USV WFLG Raxendorf blieb am Drücker und drängte konsequent auf das 2:2.
Belohnt wurde dieser Sturmlauf schließlich in der 92. Minute. Bratschko Jurina setzte sich stark durch, spielte den Ball in die Mitte zu Gerebenits, der noch einmal querlegte auf Michal Matus. Aus kurzer Distanz blieb Matus vor Donabaum cool und schob zum 2:2 ein. Der späte Ausgleich passte zum Bild der zweiten Halbzeit, in der die Raxendorfer deutlich mehr vom Spiel hatten und sich den Punkt gegen den lange führenden SV Albrechtsberg hart erarbeiteten.
Erstellt von Live-Ticker-Reporter Alf Poier (920 Bonuspunkte)
Dieser Spielbericht wurde von Live-Ticker-Reporter Alf Poier mit KI-Unterstützung erstellt und von Ligaportal bearbeitet bzw. freigegeben.