Nach dem 0:0 zwischen SKVg Pottenbrunn und dem Sportclub Kirchberg an der Pielach in der 1. Klasse West-Mitte ordnete Sebastian Vojta sportlicher Leiter die Partie als ausgeglichen ein und das Remis als folgerichtig. Er hatte zwar auf den Dreier gehofft, betonte aber, dass beiden Teams die ganz klaren Chancen fehlten. Der Matchplan lautete: kompakt stehen, wenig zulassen – und genau das prägte die Stimmung nach dem Schlusspfiff. Vojta hob die Stabilität seines Teams und die starken Auftritte beider Torhüter hervor, sprach von wechselnden Ballbesitzphasen in den Halbzeiten und stellte das Kollektiv über Einzelne. Größere Verletzungssorgen verneinte er: Es gab lediglich ein, zwei Kleinigkeiten.

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Vojta beschrieb ein Spiel ohne die berühmten Hundertprozentigen. Die Erwartung war ein Sieg, der Spielverlauf aber lieferte ein faires Remis. Im Ballbesitz sah er wechselnde Vorteile: In Durchgang eins Pottenbrunn „mit ein bisschen mehr im Vorteil“, nach der Pause dann Kirchberg – unterm Strich ein ausgewogenes Bild. Es war eine defensiv geprägte Partie, in der die Risikobereitschaft gering blieb und die Organisation im Vordergrund stand.
Besonders auffällig waren die Keeper-Leistungen. Auf Pottenbrunner Seite lobte Vojta explizit Daniel Nadlinger für starke Paraden in heiklen Momenten, während auf der Gegenseite der Kirchberger Schlussmann ebenfalls zwei gute Möglichkeiten vereitelte. Zur Gesamtsicht auf die Gäste sagte Vojta: „Auch die Defensivarbeit von ihnen war sehr stark, und ihr Torhüter hat viel ausgemacht: Er hat viele Bälle nach vorne geschlagen und zwei Aktionen sehr gut pariert.“ Diese Momente trugen wesentlich dazu bei, dass beide Defensivreihen bis zum Schluss hielten.
Die eigene Marschroute sah Vojta bestätigt: „Die taktische Ausrichtung ist gut umgesetzt worden. Wichtig war für uns, dass die Null steht. Natürlich wollten wir auch Tore schießen, aber das ist in diesem Spiel nicht gelungen – auch, weil Kirchberg defensiv sehr kompakt gestanden ist.“ Einen „Mann des Spiels“ wollte er nicht ausrufen: „Das Kollektiv hat überwogen – deshalb haben wir hinten die Null gehalten. Das ist der Verdienst der ganzen Mannschaft.“ Personell gab es keine größeren Ausfälle: „Vielleicht ein, zwei Kleinigkeiten bei den Spielern, aber nichts Nennenswertes.“ Unterm Strich steht damit ein diszipliniertes Statement-Spiel, in dem Stabilität und Teamarbeit den Ton angaben.