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"Das schnelle Tor hat uns sehr in die Karten gespielt" – Mank nutzt seine Chancen diesmal konsequent

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USC Mank
ATSV Schönfeld/T.

In der 1. Klasse West-Mitte hat USC Mank am Freitagabend gegen ATSV Schönfeld/T. mit 7:1 gewonnen und sich dabei früh auf die Siegerstraße gebracht. Für Obmann Christoph Zeiss lag der Knackpunkt im Blitzstart: "Das schnelle Tor hat uns sehr in die Karten gespielt." Nach dem 2:0 habe seine Mannschaft die Partie im Griff gehabt, dazu kam diesmal eine Chancenauswertung, die laut Zeiss "sehr gut funktioniert" hat.

Weitwinkelaufnahme eines Fußballspiels mit Flutlicht

Foto von Abigail Keenan auf Unsplash

Blitzstart stellt die Weichen

Viel besser hätte der Abend für Mank kaum beginnen können. Schon in der 1. Minute brachte Christopher Kerschner die Gastgeber 1:0 in Führung. Zeiss schilderte die Szene als Angriff direkt nach dem Anstoß, bei dem seine Mannschaft durch die Mitte kombinierte und Kerschner "einen schönen Abschluss" setzte. Genau dieser Start veränderte für ihn das ganze Spiel. "Der entscheidende Moment war sicher das schnelle Tor in der ersten Minute", sagte der Obmann. In den vergangenen Wochen habe Mank öfter selbst früh einen Rückschlag hinnehmen müssen, diesmal seien die Köpfe oben geblieben und die Körpersprache sofort eine andere gewesen. Das zeigte sich auch am frühen 2:0 durch Martin Adamec in der 11. Minute. "Nach dem 2:0 war das Spiel in unserer Hand", so Zeiss. Bis zur Pause legte Issiaka Ouedraogo noch das 3:0 nach, womit die Hausherren mit einem klaren Vorsprung in die Kabine gingen.

Vor dem Tor diesmal kaltschnäuzig

Nach dem Seitenwechsel änderte sich am Kräfteverhältnis nichts Grundsätzliches. Adamec erhöhte in der 49. Minute auf 4:0, zehn Minuten später traf Jakob Heher zum 5:0. Dass Abdi Sabani kurz darauf in der 61. Minute für Schönfeld/T. verkürzte, brachte Mank nicht mehr aus dem Tritt. Christopher Kerschner stellte in der 80. Minute den alten Abstand wieder her, ehe Mattheo Hiesberger in der 88. Minute den 7:1-Endstand fixierte. Zeiss sprach von "teilweise sehr schön herausgespielten Toren" und hob hervor, dass mehrere Spieler zum Abschluss kamen. Gerade das war für ihn ein wesentlicher Unterschied zu den vergangenen Auftritten. "Die Chancenauswertung hat sehr gut funktioniert", sagte er. Zugleich verschwieg er nicht, dass seine Mannschaft nach dem frühen 2:0 zwischen den Treffern "schon öfter einen Gang zurückgeschaltet" habe. Am klaren Bild des Spiels änderte das allerdings nichts.

Großer Sieg, aber kein Grund zum Abheben

Entsprechend zufrieden fiel die Bilanz des Manker Obmanns aus, auch wenn er den Kantersieg nicht größer machen wollte, als er war. "Der Sieg ist in der Höhe sicherlich in Ordnung gewesen", sagte Zeiss, um gleich nachzuschieben: "Wir müssen jetzt den Ball flach halten." Für ihn lag der Unterschied "sicher in der Qualität im Angriff", also genau in jenem Bereich, in dem seine Mannschaft zuletzt zu wenig aus ihren Möglichkeiten gemacht hatte. Umso mehr schmerzten für ihn die unnötigen Niederlagen davor. Positiv war diesmal auch, dass die Gastgeber hinten wenig zuließen. Große Chancen habe Schönfeld/T. kaum gehabt, und auch der Schiedsrichter habe laut Zeiss in der fairen Partie keine Probleme gehabt. Für Mank soll der deutliche Heimsieg nun vor allem die Bestätigung sein, dass die Richtung stimmt, wenn vorne die Effizienz passt.

1. Klasse West-Mitte: USC Mank : Schönfeld/T. - 7:1 (3:0)

  • 88
    Mattheo Hiesberger 7:1
  • 80
    Christopher Kerschner 6:1
  • 61
    Abdi Sabani 5:1
  • 59
    Jakob Heher 5:0
  • 49
    Martin Adamec 4:0
  • 42
    Issiaka Ouedraogo 3:0
  • 11
    Martin Adamec 2:0
  • 1
    Christopher Kerschner 1:0