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„Direkt nach der Halbzeit hat man gespürt, dass wir das Spiel gewinnen“ – Schönfeld legt nach der Pause zu

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ATSV Schönfeld/T.
USC Markersdorf

In der 1. Klasse West-Mitte hat der ATSV Schönfeld/T. den USC Markersdorf mit 2:1 besiegt und sich für eine starke zweite Halbzeit belohnt. Nach torlosen ersten 45 Minuten trafen Marcus Mandl und Raphael Schink für die Gastgeber, ehe Manuel Dietz in der Nachspielzeit verkürzte. Co-Trainer Dominik Seebacher sah den Wendepunkt klar nach dem Seitenwechsel.

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Nach der Pause übernahm Schönfeld das Kommando

Schon die erste Halbzeit gefiel Seebacher, auch wenn sie noch ohne Tore blieb. Der Co-Trainer sprach von einem „sehr guten Spiel“ und von einer intensiven Partie, in der es zunächst hin und her ging. Schönfeld trat aus seiner Sicht schon vor der Pause „sehr, sehr gut“ auf und erspielte sich bereits in dieser Phase die eine oder andere Möglichkeit. Der eigentliche Umschwung kam für ihn aber mit dem Wiederbeginn. „Direkt nach der Halbzeit hat man gespürt, dass wir das Spiel gewinnen werden“, sagte Seebacher. Genau dieses Gefühl entstand für ihn daraus, dass seine Mannschaft nach dem Seitenwechsel mehr vom Spiel hatte, das Kommando übernahm und mit jeder Minute stärker wurde.

Mandl und Schink belohnen die starke Phase

Aus dem 0:0 zur Pause entwickelte sich so jene zweite Halbzeit, die Seebacher so deutlich hervorhob. Schönfeld spielte sich laut seiner Einschätzung „wirklich sehr, sehr viele Chancen“ heraus, während Markersdorf nach dem Wechsel nur noch „eine, zwei, höchstens drei Chancen“ hatte. In der 72. Minute brachte Marcus Mandl die Gastgeber mit 1:0 in Führung, in der 81. Minute legte Raphael Schink das 2:0 nach. Für Seebacher waren beide Treffer von großer Bedeutung. „Beide Tore waren extrem wichtig. Nach dem 1:0 war man natürlich noch nicht so sicher wie nach dem 2:0“, erklärte er. Dass Manuel Dietz in der Nachspielzeit noch auf 2:1 verkürzte, änderte an seiner Sicht nichts mehr. „Spätestens beim 2:0 wussten wir, das Spiel geben wir nicht mehr her“, sagte der Co-Trainer.

„Jeder hat für jeden gekämpft“

Den Hauptgrund für den Heimsieg suchte Seebacher nicht bei einzelnen Spielern, sondern im Gesamtauftritt seiner Mannschaft. „Die Mannschaftsleistung war ausschlaggebend“, betonte er, und er wurde dabei sehr konkret: „Jeder hat für jeden gekämpft.“ Wenn Fehler passiert seien, habe nicht einer den Kopf hängen lassen, sondern die ganze Mannschaft sofort versucht, diese Situation wieder auszubessern. Genau dieses Kollektiv habe den Ausschlag gegeben. Auch den Gegner ordnete er vor diesem Hintergrund ein. In der ersten Halbzeit sei Markersdorf noch gut in der Partie gewesen, insgesamt habe Schönfeld den Gästen aber viel weggenommen. „Das war an diesem Tag nicht das Markersdorf, das ich mir erwartet hätte. Das liegt aber auch daran, dass wir sehr, sehr gut mitgespielt haben“, meinte Seebacher.

Der Sieg soll mehr sein als nur ein guter Abend

Trotz des Erfolgs beließ es Seebacher nicht bei einem einfachen Lob für den Abend. Für ihn steckt in dieser Leistung zwar ein klarer Hinweis, wie Schönfeld auftreten muss, erledigt ist damit aber noch nichts. „Es ist auf jeden Fall noch Luft nach oben“, sagte er. Entscheidend werde nun sein, diese Art von Auftritt auch in den nächsten Wochen auf den Platz zu bringen. „Wir müssen versuchen, dass wir genau das in den nächsten Spielen auch zusammenbringen, dass wir als Mannschaft auftreten“, forderte der Co-Trainer. Wenn es gelingt, diese Geschlossenheit, den Teamgeist und die gute Stimmung in der Gruppe weiterzuentwickeln, sieht Seebacher darin „den Schlüssel zum Erfolg“, damit aus diesem 2:1 mehr wird als nur ein einzelner starker Auftritt.

1. Klasse West-Mitte: Schönfeld/T. : Markersdorf - 2:1 (0:0)

  • 92
    Manuel Dietz 2:1
  • 81
    Raphael Schink 2:0
  • 72
    Marcus Mandl 1:0