Spielberichte

ASK Metran Kematen-Trainer Daniel Grubhofer: „Das 0:3 ist zu hoch – Ybbsitz hat verdient gewonnen“

ASK Kematen
SCU Ybbsitz

Nach dem 0:3 gegen SCU Ybbsitz in der 1. Klasse West ordnete Daniel Grubhofer vom ASK Metran Kematen die Lage nüchtern ein: „Der Sieg von Ybbsitz geht diesmal eindeutig in Ordnung. Ich würde aber sagen, dass das 0:3 zu hoch ist – sie haben verdient gewonnen.“ Grubhofer hob die Überlegenheit des Gegners bei Chancen und Ballbesitz hervor, beschrieb einen starken Beginn seiner Mannschaft nach der Pause, den eine Kopfverletzung samt notwendiger Umstellung aus dem Rhythmus brachte, und verwies auf zwei Sperren sowie einen sehr kleinen Kader. Trotz allem betonte er den Zusammenhalt, blickte optimistisch auf das nächste Spiel und zollte Ybbsitz großen Respekt.

Rote Tribünensitze

Foto: Harald Dostal/fodo.media

Mehr Chancen und Spielkontrolle auf Seiten von Ybbsitz

Grubhofer fasste die Kräfteverhältnisse klar zusammen: „Ybbsitz war an diesem Tag einfach besser, hatte deutlich mehr Torchancen. Wir selbst kamen fast zu keiner Gelegenheit.“ Auch bei den Spielanteilen sah er Vorteile für den Gegner: „Es war an diesem Tag eindeutig Ybbsitz mit mehr Ballbesitz. Wir kamen zwar aus der zweiten Halbzeit sehr gut ins Spiel, mussten nach einer Kopfverletzung und der dadurch nötigen Umstellung aber wieder abreißen lassen – Ybbsitz konnte wie in der ersten Halbzeit das Spiel kontrollieren.“ Auf die Frage nach einem herausragenden Akteur im eigenen Team blieb er bewusst zurückhaltend: „Von unserer Seite diesmal nicht. Wir haben im Kollektiv nicht das gebracht, was wir normalerweise auf den Rasen bringen.“

Kaderdichte, Sperren und ihre Folgen

Zur personellen Lage wurde der Engpass offen benannt: „Wir hatten zwei gesperrte Spieler – Elias Leichtfried und Paul Matzenberger. Seit dem Winter wissen wir, dass wir mit einem Kader von dreizehn Spielern nicht den größten Umfang haben und dadurch jedes Spiel maximal dreizehn Akteure in der Kampfmannschaft zur Verfügung stehen. Mit jeweils zwei Gesperrten stellt sich das Team leider fast von allein auf. Es ist nicht das Einfachste, aber wir werden das als Team lösen.“

Respekt für den Gegner und ein klarer Blick nach vorn

Die Wertschätzung für den Gegner war unüberhörbar: „Wir wissen, dass Ybbsitz von Haus aus ein sehr guter Gegner ist – meiner Meinung nach eines der stärksten Teams in dieser Liga. Sie haben im Kollektiv sehr gut gespielt und mit vollem Einsatz agiert.“ Gleichzeitig stellte Grubhofer die Weichen für die Reaktion seiner Mannschaft: „Wir sind trotzdem ein sehr gutes Team, haben an diesem Tag aber nicht die Leistung auf den Platz gebracht, die wir normalerweise schaffen. Das ist kein Beinbruch: Wir schauen auf das nächste Spiel, werden eine Reaktion zeigen und unser gewohnt starkes Spiel wieder auf den Platz bringen. Ich wünsche Ybbsitz alles Gute und bin mir sicher, dass sie am Ende oben ein Wörtchen mitreden werden.“

1. Klasse West: Kematen : Ybbsitz - 0:3 (0:1)

  • 91
    Felix Wodicka 0:3
  • 62
    Lukas Fischböck 0:2
  • 25
    Srdan Mrzic 0:1