Ein intensives Auswärtsspiel prägte die Sicht von Trainer Johannes Riesenhuber nach dem Duell des FCU SOP Winklarn mit dem SV Volksbank Haubi's Petzenkirchen-Bergland in der 1. Klasse West. Er sprach von besonderem Druck auf beide Teams, hob die starke Kulisse und den hervorragenden Platz hervor und bezeichnete das 2:0 als gerecht. Prägend waren Disziplin, konsequentes Absichern bei Standards und ein präsenter Schlussmann, der in heiklen Phasen Stabilität gab.
„Die Platzverhältnisse waren hervorragend. Die Intensität war dadurch, dass beide Mannschaften unter Druck gestanden sind, sehr hoch. Und die Atmosphäre, speziell von unseren Zuschauern, war diesmal herausragend. Die Unterstützung der Fans.“ Früh setzte Petzenkirchen ein Ausrufezeichen: Nach drei Minuten bot sich eine hundertprozentige Kopfballchance aus rund drei Metern, doch der Ball ging über das Tor. Zur Bewertung der Partie fasste Riesenhuber zusammen: „Ja, aus meiner Sicht ist das schon gerecht.“
Die Gäste legten in der ersten Hälfte die Basis. In der 19. Minute brachte David Schroll den SV Petzenkirchen mit 1:0 in Führung, sechs Minuten später erhöhte Christian Hauss auf 2:0. Mit diesem Spielstand ging es zur Halbzeit in die Kabinen. Die zuvor ausgelassene Großchance machte die Effizienz im weiteren Verlauf umso wertvoller.
Für die zweite Hälfte hob Riesenhuber die spezielle Dynamik hervor: „Winklarn war in der zweiten Halbzeit grundsätzlich gefährlicher, aber eigentlich nur aus Standardsituationen.“ Genau darauf war sein Team vorbereitet: „Wir haben uns beim Verteidigen der Standards gut auf die Stärken von Winklarn eingestellt und das sehr gut verteidigt.“ Die Stabilität basierte aus seiner Sicht auf geschlossenem Auftreten: „Es war bei uns wirklich eine geschlossene Teamleistung – vom Tormann, der sehr, sehr gut gehalten hat, bis in den Sturm.“ Auch die Spielleitung bekam Lob: „Es war speziell in der zweiten Hälfte ein umkämpftes Spiel, aber die Schiedsrichterleistung war sehr gut.“ Für die nähere Zukunft gibt der Trainer die Marschroute vor: „Zu verbessern gibt es immer etwas, aber jetzt haben wir zwei Spiele gewonnen und hoffen, dass der Aufwärtstrend weitergeht.“